Reisekatze Emma


Eine große Sorge, mit der wir auf unseren Roadtrip mit Allmo starteten, galt unserer alten Katzendame Emma. Wie würde sie die Umstellung von Haus mit Garten auf einen doch sehr begrenzten Platz in Allmo verkraften?

Würde sie mit dem neuen Katzengeschirr (speziell eins für Katzen), dass wenige Tage vor Reisebeginn eintraf, tatsächlich an der Leine laufen oder vielleicht doch nur robben oder gänzlich die Bewegung verweigern? Wir waren sehr gespannt.



Mit dem neuen Katzengeschirr konnte sich Emma, wenn auch widerwillig, tatsächlich engagieren. Das Laufen an der Leine funktionierte damit sehr gut. Wenn wir Emma mit Geschirr und Leine vor die Doka stellten ging ihr Blick immer nach oben. Eigentlich wollte sie sofort wieder zurück in die sichere Doka. Trugen wir sie etwas von Allmo weg, dann ging sie schön an der Leine, wenn auch im Chaos-Prinzip, und erkundete die Umgebung.

In der ersten Nacht schliefen wir alle sehr wenig, Emma saß stockstarr in ihrem Zelt im Koffer. Ab der zweiten Nacht traute sie sich dann zu uns ins Bett bzw. auf mein Kopfkissen. Später sollte sie sich auch mal auf Franks Kopfkissen verirren, ihrem Beschützer vor dem starken Wind, als wir in der Nähe von Barcelona waren. Zwei Wochen lang war ich bzw. mein Kopfkissen nach der Beschützer-Aktion abgeschrieben, danach wechselte Emma immer wieder die Kopfkissen.





Die Sache mit dem speziellen Anschnallgurt funktionierte nur die ersten paar Tage, danach wollte Emma einfach nicht mehr still zwischen uns sitzen. Während  der Fahrt versuchte sie auf die Mannschaftssitzbank zu klettern, was jedoch mit der begrentzten Leine nicht so ganz möglich war. Diese Unruhe konnten und wollten wir während der Fahrt nicht dauerhaft ertragen und entschieden sie frei in der Doka laufen zu lassen. Wobei „frei“ relativ ist. In der ersten Zeit lag sie auf der Sitzbank und kam zwischendurch mal nach vorne gelaufen. Als wir ihr die Transportbox auf die Sitzbank stellten flüchtete sie, sobald der Motor gestartet war, direkt in die Box. Wo sie dann während der Fahrt liegen blieb.

In den ersten Wochen ließen wir das Katzenklo immer hinten im Koffer und setzten Emma, sobald wir am Ziel angekommen waren nach hinten. Dies änderte sich ab dem Tag, als sie wohl aus Not in die Transportbox pieselte und auch noch drin liegen blieb. Box und Katze rochen herrlich … Ab dem folgenen Tag setzten wir ihr Klöchen immer um, damit uns dieses Malheur nicht nochmal wiederfahren würde. Dies hatte auch den Vorteil, dass Emma länger mit uns in der Doka sitzen bleiben konnte und nicht so lange einsam und verlassen in der Doka sitzen musste.





Mit dem Futter in Spanien war das so eine Sache, denn irgendwann war der mitgenommene Vorrat aufgebraucht. Leider war nicht jedes spanische Katzenfutter nach ihrem Geschmack. Von zwei Supermarktketten mochte sie das Nassfutter überhaupt nicht und von einem anderen Supermarkt waren die vier Nassfuttersorten immer mit Erbsen und Möhren. Dass sie dessen irgendwann überdrüssig war, kann wohl jeder verstehen.

Für die nächste Reise mit Emma ist wohl klar, dass wir genügend Futter von zu Hause mitnehmen müssen.

tbc

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