Le Puy-en-Velay



Kurz nach Beginn unseres Fahrtags stillten wir Allmos Durst. Der ist aber auch unersättlich. Danach führte uns der Weg zunächst über Landstraßen in Richtung Lyon. Dieses Jahr navigieren wir nur mit Karten Gockel, so dass wir ein wenig vorsichtig sein müssen. Denn Gockel denkt wir sind ein PKW und würde uns daher auch über Straßen schicken, durch die wir nicht passen.

Vor Lyon mussten wir daher ein wenig mit Köpfchen fahren und landeten dennoch in einer Ortschaft, in der plötzlich zwei Wege nur noch mit 3,5 Tonnen befahrbar waren und auf dem dritten Weg befand sich eine Baustelle. Zum Glück hielt die dicke Stahlplatte, die über den aufgebaggerten Streifen lag unser Gewicht.

Östlich von Lyon fuhren wir dann auf die Autobahn, die von dort aus mautfrei zu befahren war. Über die Autobahn und später über die (meist) sehr gut ausgebaute Nationalstraße 88 kamen wir sehr gut voran. Nur ein paar kleine Baustellen führten zu leichten Verzögerungen.

Wir fuhren entlang beeindruckender Felsen, interessant geschmückte Dörfer, vorbei an viel grünem Acker- und Weideland. Wir kämpften uns die Berge hoch und wieder runter. Schnell war der graue Himmel verschwunden. Blauer Himmel und Schäfchenwolken begleiteten uns durch den Tag.



Während der Fahrt überlegte ich, dass wir in dem Ort Le Puy-en-Velay unbedingt anhalten müssen. Vor einer der Attraktionen, dem Rocher Saint-Michel d’Aiguilhe, gab es sogar einen kostenfreien Stellplatz für Womos (max. Parkdauer 24 Stunden). Glücklicherweise gab es noch einen freien Platz, auf dem wir Allmo parkten. Von der Lage (zentrumnah) und dem Ausblick auf den Rocher, war der Platz unschlagbar. Doch direkt an einer der Hauptstraßen gelegen, als Durchfahrt zum PKW-Parkplatz und mit dem gegenüberliegenden kleinen Busbahnhof ist es der Platz für die Nacht vermutlich eine Katastrophe.

Der Rocher Saitn-Michel lag leider voll im Gegenlicht und somit bekam Allmo kein schönes Foto mit dem riesig hohen Felsen. Wir folgten den Schildern, die uns den Weg in die Oberstadt wiesen. Der Weg führte vorbei an den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Den Aufstieg auf den Rocher Saint-Michel sparten wir uns. Der Eintritt hätte 6 Euro pro Person gekostet und dafür hätten wir uns auch noch den Weg zu der Kapelle, die sich auf dem Vulkankegel befindet, selbst erklimmen müssen. Wir sind ja nicht verrückt.



Stattdessen kamen wir an der Chapelle Saint-Clair d’Aiguilhe vorbei und gingen weiter bergauf zur Kathedrale von Le Puy-en-Velay. Um diese zu besichtigen, folgten wir den Stufen nach oben. Und als wir das Kirchenportal durchschritten hatten ging es über eine weitere Treppe bis in die Kirche hinein. Wir waren erstaunt darüber, wie klein die Kirche im Inneren war. Von außen machte sie einen viel gigantischeren Eindruck.






Die Statue de Notre-Dame de France sahen wir uns nur aus der Ferne an. Diese thront ebenfalls auf einem Berg. Die Sonne brutzelte so dermaßen auf uns hernieder, dass wir bei dem Gang durch die Straßen von Le Puy-en-Velay immer wieder schattige Plätzchen suchten.

Der Gang durch die Stadt Le Puy-en-Velay lohnt sich auf jeden Fall. Es ist sehr beeindruckend, wie Kapelle und die Statue auf die Felsen gebaut wurden.

Für den Rückweg schlugen wir zunächst eine andere Richtung ein. Uns fiel dabei auf, dass in viele der Häuserfassaden kleine Figuren eingelassen sind.




Mit Allmo fuhren wir dann noch schnell zum Super U Supermarkt und kauften Eis und Getränke ein. Danach ging es noch ein Stückchen weiter.

tbc

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