die ersten Verdunklungsmatten hängen



Vieles hatten wir in 2020 angefangen und nicht zu Ende gebracht. So auch die Verdunkelungsmatten für die Doka. Auch wenn wir in der Doka nicht schlafen hatte Frank es sich in den Kopf gesetzt diese JETZT haben zu müssen. Schließlich erfüllen die Verdunklungsmatten noch eine zweite Funktion: sie dienen auch als Sonnenschutz.

Ich suchte uns schöne Stoffe aus (wobei Frank anderer Ansicht war), bestellte Saumband** , Magnete** und isolierte Alu-Luftpolsterfolie**.

Immerhin schafften wir es im Juli 2020 die Alu-Luftpolsterfolie passend zu schneiden. Doch dann wurde auch das Thema „Sonnenschutz“ erstmal zur Seite gelegt, denn ohne die Hilfe von Franks Mutter kommen wir nicht weiter und das Dachzelt war erstmal wichtiger.


Über ein Jahr später hatten wir die Muße uns wieder mit den Verdunklungsmatten zu beschäftigen. Als Vorarbeit schnitten wir die Stoffe passend zu den Alu-Luftpolsterfolie-Zuschnitten zurecht und klebten diese an drei Seiten mit Stoffklebeband (was uns auch schon beim Dachzelt nützlich war) zusammen.

Die Nähmaschine hatte inzwischen schon eine dicke Staubschicht angesetzt und wurde aus dem Abseits befreit. Franks Mutter nahm ihre Arbeit auf und nähte zunächst das Saumband von einer Seite an die Matten an. Bevor auch die andere Seite des Saumbands festgenäht wurde mussten noch die Magnete irgendwie am Stoff befestigt werden.





Als erste Idee erreichten wir dies in dem der Rand vom Stoff horizontal mit zwei Nähten versehen wurde, so dass kleine Taschen entstanden. Der Abstand zwischen den Nähten war so gewählt, dass jeweils ein Magnet dazwischen passte. Das Nähen dieser kleinen Stücke war jedoch sehr müßig und irgendwann wollte die Nähmaschine nicht mehr so Recht mitspielen. Von dem Klebeband was die beiden Seiten der Matte zusammenhielt setzte sich immer wieder die Nadel zu, der Faden kam nicht wieder hoch. Wir stellten die Arbeit ein und Schwiegereltern kümmerten sich um anderes Garn.


Mit dem neuen reißfesten Garn konnten wir am nächsten Tag wieder richtig Fahrt aufnehmen. Die Maschine ratterte und ratterte und bis auf die große Matte für die Windschutzscheibe hatten wir alle Matten mit Saumband umfasst/zusammengenäht. Um uns bzw. der Nähmaschine Arbeit zu sparen erstellten wir die kleinen Taschen für die Magnete nicht mehr mit der Nähmaschine sondern mit dem Stoffklebeband. Wie gut diese Entscheidung war wird sich dann wohl im Laufe des Gebrauchs zeigen. Zur Not darf Franks Mutter später nochmal „nacharbeiten“.

Zwei Wochen später war dann die große Matte für die Windschutzscheibe „fällig“. Die Nähmaschine fing wieder an zu zicken. Am Garn konnte es diesmal nicht liegen. Wir schmierten und ölten, drehten hier am Rad und schraubten da. Ohne wirklichen Erfolg. Entnervt gaben wir auf, dabei fehlte nur noch ein kleines Stück.

Neue Woche, neues Glück? Oder auch nicht! Die Maschine wollte immer noch nicht. Wieder nahmen wir die Maschine auseinander. Der Keilriemen war hinüber, aber das war nicht der einzige „Fehler“. Die andere Ursache warum es klemmte (also das Schwungrad wenig schwungfreudig war) war ein dicker Garnpfropfen, der sich um Laufe von fast 50 Jahren irgendwo in der Maschine gebildet hatte. Als dieser mit Hilfe einer Pinzette entfernt und der Keilriemen durch Gummiringe ersetzt war konnte noch das letzte Stück Saumband befestigt werden.

Was für ein Akt! So kompliziert hatten wir uns diese Nähaktion nicht vorgestellt. Vielleicht wäre es sinnvoller gewesen einfach fertige Matten im Internet zu bestellen, dass hätte einiges an Nerven gespart, dafür den Geldbeutel mehr strapaziert. Jetzt sind unsere Verdunklungsmatten Unikate, die nicht jedem gefallen müssen. In diesem Sinne: Miau!

tbc




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