Bereits zum 40. Mal fand das bekannte Willys Fernreisemobiltreffen statt. Vom 30.08. – 01.09.2019 fanden sich die unterschiedlichsten Mobile mit ihrer reisewütigen Besatzung in Enkirch an der Mosel ein. Für Allmo und uns war es der erste Besuch.

Nach der langen Anreise/späten Ankunft am Donnerstag, fuhren wir am Freitag zunächst mit den Rädern eine Runde durchs Dorf, mit einem bestimmten Ziel: dem 50. Breitengrad, der sich in den (Wein)bergen von Enkirch befindet. In Kroatien passierten wir vor 5 Jahren den 45. Breitengrad, vor 2 Jahren spazierten wir in Uganda über den Äquator. Da durfte jetzt der 50. Breitengrad nicht fehlen.





Danach machten wir uns zu einer ersten Platzrunde auf und sahen, neben bekannten Fahrzeugen, aus Weeze bekannte Gesichter. Auch Allmo zog hin und wieder etwas Aufmerksamkeit auf sich. Schade, dass unser Hubdach noch nicht funktioniert. Das hätte bestimmt für noch mehr neugierige Blicke gesorgt. Am späten Nachmittag trafen dann auch Claudia und Michael mit Grisu ein. Der Kleine (ein Bremer) stahl uns, schon allein wegen seiner signallichtroten Farbe, die Schau.



Zum Abendessen gab es in Scheiben geschnittene Würstchen mit TK-Mexiko-Pfanne, die nicht mehr TK war, angereichert mit Tomatenmark und mit Tomaten garniert.

Um 20 Uhr gingen wir noch zu einem Vortrag von Berlin über den Baikal bis nach Gobi. Anschließend saßen wir noch einige Zeit mit Claudia und Michael nebenAllmo und Grisu zusammen.

Ein interessanter Austausch


Samstags wollten wir eigentlich nach einer Platzrunde mit dem Rad bis nach Traben-Trarbach in die Moseltherme fahren. Allerdings dauerte die Platzrunde länger als gedacht. Während ich auf Franks Seite auch noch die Einstiegskette montierte (zunächst falschherum), sprach Frank mit dem ein oder anderen Besucher. Schließlich entschieden wir, dass es interessanter war  mit den Leuten  zu sprechen und sich auszutauschen, anstatt in die Therme zu fahren.



Nach einer weiteren Platzrunde zu Fuß, man was war das Gelände lang, gingen wir Moseln. An einem kleinen Bachlauf direkt neben der Personenfähre,  stürzten wir uns in das erfrischend kühle Nass der Mosel. Die Abkühlung tat bei dem ganzen Sonnenschein, richtig gut.

Am Abend brieten wir Bratkartoffeln mit Zwiebeln. Dazu gab es einen Schmand-Dip mit Frühlingszwiebel und Schweinefilet. Auch ohne große Küche können wir uns köstliche Mahlzeiten zaubern.

Regen konnte unsere Laune nicht verderben



Kurz nach dem Abendessen zog eine dunkle Wolke auf. Noch während sich die anderen (Frank, Claudia und Michael) darüber lustig machten, dass ich anfing Sachen einzupacken, fing es von jetzt auf gleich an zu schütten. Aber so richtig. Wir flüchteten in die Doka, wo eigentlich kaum Platz drin war. Eine kurze Trockenphase nutzte Franky, um den WC-Wagen aufzusuchen, dabei setzte wieder Platzregen ein und er flüchtete unter eine Brücke bis dere Regen nachließ und er seinen Gang fortsetzen konnte.

Da es in Enkirch kein funktionierendes Vodafone Netz gab, konnten wir das Wetter auch nicht vorhersehen. Nach dem Regen setzten wir Vier uns wieder zusammen, bis es dann doch zu frisch wurde.



Der Sonntagmorgen startete grau in grau. Aber immerhin trocken. Nach einem Hot-Breakfast drehten wir mit dem Rad noch eine Platzrunde, die natürlich länger dauerte als geplant. Um kurz vor 13 Uhr schafften wir es dann endlich loszufahren. Vorbei an der Anmeldung, wo jede Menge „Schaulustige“ bei der Abfahrt der Weltenbummler zuguckten.  Manche hatten es sich sogar auf Stühlen bequem gemacht.



Das Willys Fernreisemobiltreffen in Enkirch hat uns sehr gut gefallen. Wir kommen bestimmt wieder.

tbc

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