
Um 13 Uhr schaffen wir den Absprung von zu Hause. Auch wenn wir langsam Routinen haben sollten, ist es doch immer das gleiche (Chaos). Bis die letzten Dinge gepackt waren, wir unser zu Hause in den Dornröschenschlaf schickten und eine letzte warme Dusche genossen, war der halbe Tag schon vorbei.
Bereits am Montag war Allmo mit frischem HVO100 Kraftstoff (als Dieselalternative) betankt worden. Ein Preis von 2,19 Euro pro Liter war geradezu ein Schnäppchen. Auch frisches Öl lief durch Allmos Motor. Wobei der Ölwechsel am Montag nicht ganz so einfach war. Frank hattet den Ölfilter letztes Jahr zu fest angedreht und nun wollte sich dieser nicht – mal eben – lösen lassen.
Vor uns lagen rund 370 km. Als Tagesendziel war Eisenach angepeilt. Bis wir aus dem Ruhrgebiet endlich raus waren (gesperrte Autobahnen, Fahrverbote über 3,5 Tonnen und ein wenig zähfließender Verkehr), war es schon 1,5 Stunden später. Endlich auf der A44 war es einfach nur noch grün und hügelig. Nach einer kleinen Rundfahrt durch Kassel ging es auf der neuen A44 weiter. Die letzten 40 km auf der B7 zogen sich dann doch noch.
In Creuzburg sah die gleichnamige Burg interessant aus, so dass wir im nächsten Kreisverkehr wendeten und zurückfuhren. Von dem kostenlosen Parkplatz gab’s dann leider keine Sicht auf die Burg. Schade. Wir blieben dennoch. Bis Eisenach sind es morgen dann keine 20 km. Somit war unser erster Reisetag nach 5,5 Stunden bzw. rund 360 km beendet.
Der benachbarte Kanu-Verein war ein Lost Place, dabei grenzte die Werra direkt an das Grundstück an. Ich ging noch schnell zur alten Werrabrücke (ursprünglich von 1223) und sah mir die Liboriuskapelle von außen an. Möglichkeiten sich die Beine zu vertreten oder in die Pedale zu treten gibt es hier genügend.
Die angrenzende Bundesstraße könnte im Dachzelt etwas laut werden. Doch das wäre an dem eigentlichen Übernachtungsplatz bei Eisenach auch nicht besser gewesen und dort hätte das Übernachten auch noch Geld gekostet.
Freitag, 18. September 2026
Trotz der angrenzenden Bundesstraße schliefen wir relativ gut. Wobei ab 4 Uhr der Verkehr deutlich zunahm. Vor der Weiterfahrt liefen wir noch zur Creuzburg, deren Innenhof kostenfrei besichtigt werden kann.
Tbc














































































































































































































































































































































































































