
Wir entschieden uns, den ausgesuchten Parkplatz in Sibiu/ Hermannstadt nicht durch die Stadt, sondern über die Autobahn (als Umgebungsstraße) anzufahren. Somit waren wir auf der sicheren Seite und würden nicht irgendwann vor 3,5 Tonnen-Verbotsschildern stranden.
Der hintere Bereich des Parkplatzes am Gericht war frei und Allmo durfte sich dort hinstellen. Allerdings teilte uns ein Mitarbeiter direkt in bestem Deutsch mit, dass wir nicht die reguläre Ausfahrt nehmen können. Das Auto steht quasi zwischen zwei Schranken und der Abstand wäre nur 6 Meter. Aber wir könnten die Ausfahrt daneben nehmen. Dann würde jemand zwei Pöller wegsetzen und dann passt das. Unser Einfahrtticket nahm er direkt an sich. Einziger Haken: wir müssten bis 15 Uhr zurück sein. Also machten wir uns flott auf den Weg in die Altstadt.
In der Altstadt von Sibiu befinden sich viele alte Gebäude, schöne Plätze, Kirchen, Türme. Umschlossen wir diese teilweise von einer Festungsmauer.
Heute war „Putztag“. Stadtmitarbeiter reinigten Kopfsteinpflasterstraßen und Treppen mit Hochdruckreinigern.
Frank gefielen die Solar-Bänke mit zweifacher Handy-Lade-Funktion.
Wir stärkten uns zwischendurch (Dönerteller, was sonst). Der Inhaber sprach deutsch. Er hatte 17 Jahre in Deutschland gelebt.
Nach etwas über zwei Stunden waren wir zurück auf dem Parkplatz, auf dem jetzt gähnende Leere herrschte.
Eine Katze wollte es sich gerade auf Allmos Grauwassertank bequem machen. Wir zahlten 10 RON fürs Parken und nahmen die alternative Ausfahrt.
Bevor wir auf die Autobahn fuhren besorgte Frank bei Hornbach Kleber. Falls unser Dach noch undicht sein sollte, hätten wir schonmal neues Abdichtmaterial.
Auf der Autobahn übten wir uns im Stau stehen. Hätten wir mal doch den Weg durch die Stadt genommen. Oder eine frühere Ausfahrt. Blöd, wenn man die Landessprache nicht versteht. Denn die Autobahn war im weiteren Verlauf gesperrt und alle mussten an der Ausfahrt runter, die wir regulär nehmen wollten.
Immerhin konnten wir uns an den Schneebergen des Transfăgărășan erfreuen.
Endlich an der Ausfahrt angekommen, war nur die erste Ausfahrt befahrbar. Also weiter im Stau stehen, bis zum nächsten Kreisverkehr und dann zurück. Endlich freie Fahrt.
Die Freude über die freie Fahrt dauerte nur kurz. Sahen wir uns nach der Abfahrt mit einer Unterführung konfrontiert, mit einer Durchfahrtshöhe von 3 Metern. Passte nicht ganz. Also wieder zurück auf den Highway Number 1, bis zum nächsten Kreisverkehr, wieder drehen und die gleiche Abfahrt, nur auf der anderen Tunnelseite, nehmen.
Neben der Piste verlief ein neuer Fahrradweg zum Pădurea Parc Șopa – Șelimbăr, einem großen Picknickbereich mit Unterständen und gemauerten Grills. Auch die Kreisverkehre vorhin an der Autobahn waren so neu, dass G. Earth sie nicht kannte.
Wir fuhren bis zum Fluss, nahmen dabei Rücksicht auf die Schafherde. Zwei Typen mit einem Quad störten nicht nur unsere Ruhe, sondern auch die Schafe. Erstmal ein kühles Radler zum runterkommen. In der Sonne war es angenehm.
Donnerstag, 15. Oktober 2026
Am Morgen war es grau in grau und entsprechend frisch.
Tbc














































































































































































































































































































































































































