Nachdem wir die Feuerwache in Andernach fluchtartig verlassen mussten, waren es nur noch wenige Meter bis zu dem WoMo-Stellplatz am Bollwerk in Andernach.

Die Plätze in erster Reihe mit Blick auf den Rhein waren bereits alle vergeben. Wir suchten uns einen schönen Platz, wobei uns die falschen Parkmarkierungen etwas verwirrten. Vermutlich war das mal ein Parkplatz für Pkws.

gefahrene km: 29

Wir kamen direkt mit 2 Paaren aus Heilbronn ins Gespräch, die begeistert waren, dass wir ein Feuerwehrauto hatten. Sie teilten uns mit, dass der Kiosk, wo wir die Stellplatzgebühr entrichten müssen erst später wieder öffnet. Okay, dann zahlen wir erst, wenn wir vom Geysir zurück sind.

Bevor es zum Geysir ging, wollten wir uns stärken. Dazu kamen wir jedoch nicht bzw. nur schwer, weil ein paar ältere Herren auf uns aufmerksam geworden waren.

Der Geysir bietet ein Gesamtpaket



Nachdem wir dann endlich gesättigt waren, gingen wir am Bollwerk vorbei zum Geysir Zentrum. Ungefähr 10 Tage zuvor hatte ich für die Tour um 15 Uhr zwei Tickets reserviert. Da wir erst vor Ort bezahlen mussten, hätten wir nichts verloren, wenn wir aufgrund ganz schlechter Wetterlage doch nicht hierhin gefahren wären.

Der Preis für den Museumsbesuch, die Schiffahrt zum Geysir und den Geysir-Ausbruch betrug 15 Euro p. P.

Alle Infos zum Geysir gibt es *hier*.

Bevor es zu dem Geysir geht, wird empfohlen auf jeden Fall eine Stunde oder sogar etwas mehr Zeit für den Besuch des Museums einzuplanen und das ist gut so. Es gibt sehr viel zu sehen und zu lesen. Für Kinder gab es auch Mit-Mach-Möglichkeiten.

Bei dem Geysir in Andernach handelt es sich um einen Kaltwassergeysir, dem höchsten auf der Welt. Kaltwassergeysire entstehen immer durch Menschenhand (Bohrung), aber natürlich auch nur da, wo Vulkanismus seine Finger im Spiel hat.
Wie das genau funktioniert könnt ihr *hier* nachlesen.



Wir gingen in Ruhe durch das Museum und hatten immer noch etwas Puffer. Der Schiffsanleger befand sich direkt gegenüber vom Museumseingang. Wir warteten auf die Ankunft des Schiffes mit den Touris der vorherigen Tour und konnten dann endlich das Schiff entern.

Der Geysir erwacht zum Leben



Bevor es auf die Halbinsel Namedyer Wert ging, machten wir einem Zwischenstopp am gegenüberliegenden Ufer in Leutesdorf. Ein paar Leute stiegen aus.

Dann durften wir endlich die Halbinsel betreten, die auch zu Fuß oder mit dem Fahhrad von Andernach aus betreten werden könnte. Allerdings verhindert ein Zaun, den Zutritt Unbefugter zu dem Geysir.

Gespannt warteten wir am Rand auf den Ausbruch des Geysirs. Während ich Frontal zum Geysir stand, ging Frank auf die linke Seite. Als sich Alle um den Geysir versammelt hatten, fing dieser an zu Leben und sprudelte und sprudelte. Die Fontäne wuchs immer höher in den Himmel.



Die Menschen auf der linken Seite flüchteten Größtenteils, weil der Geysir in deren Richtung sprühte. Nach ca. 15 Minuten verebbte der Geysir, er wurde immer kleiner, bis schließlich nur noch ein „Flimmern“ zu erkennen war.



Wir gingen zum Schiff und fuhren den Weg, den wir gekommen waren, wieder zurück. Nach anderthalb Stunden (16:30 Uhr) legten wir wieder in Andernach an.

tbc

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