Omaha Beach



Heute wollten wir uns ein Stück weiter Richtung Süden bewegen, vorbei an den historisch sehr bedeutsamen Landungsstränden der Normandie. Gefühlt gab es an jeder Ecke ein kleines Museum, das auf die Geschehnisse Anfang Juni 1944 hinweist. Oftmals sind Panzer und andere größere Geräte von außen zu besichtigen.

Unser erstes Ziel war die Pegasusbrücke in der Nähe von Benouville/Ranville, wo die britische Luftlanddivision die Brücke für sich einnehmen konnte. Die alte Brücke wurde 1994 durch eine neue Brücke ersetzt und steht seitdem im angrenzenden Museum.





Nach einem Tankstopp – unser Allmo ist immer ganz schön durstig – fuhren wir noch Longues-sur-Mer. Mit Blick auf das Meer gerichtet befindet sich dort eine ehemalige Bunker-/Abwehr-Batterie. Der Parkplatz wurde neu geteert und es fanden Bauarbeiten statt. Für uns sah es so aus, als würde dort nun ein Visitor Center entstehen. Wir drehten eine kleine Runde und kehrten zu Allmo zurück.





Der Weg führte uns weiter zum Omaha Beach, der sich direkt über drei Küstenorte erstreckt. Zunächst hielten wir jedoch am amerikanischen Friedhof. Einem großen, typisch amerikanisch angelegten Park mit einem riesigen Soldatenfriedhof.

Emma hatte es sich inzwischen auf dem Fahrersitz bequem gemacht und räumte nur mit Murren den Platz.

Frank hielt noch kurz am Overlord Museum und sah sich von außen die Ausstellungsstücke an (Panzer, Abwehrfaust, …), bevor wir uns auf den Weg zum Omaha Beach machten. Wir hielten am Strand, der sich in unmittelbarer Nähe zum amerikanischen Friedhof befand. Das Wasser ging wohl gerade zurück, dennoch wären wir nicht ohne nasse Füße über den Strand zum Denkmal „Les Braves“ gekommen und über die Straße wollten wir den ganzen Weg nicht gehen. Da nahmen wir doch lieber den Allmo. Hinterm Omaha Beach Memorial parkten wir am linken Seitenstreifen und schauten uns das Memorial und das Denkmal an.





Als letzten Stopp steuerten wir Pointe du Hoc an. Der Rundgang über das Gelände, der an verschiedene Bunker vorbeiführt, wird mit 50 Minuten Zeitaufwand angegeben. Da wir uns nicht die Tafeln anschauten waren wir schneller wieder am Ausgangspunkt zurück. Neben den Bunkern war das Gelände mit riesigen Bombenkratern übersäht.





Bis zu unserem Übernachtungsziel waren es jetzt nur noch 12 km. Am Ende der Ortschaft Gefosse-Fontenay befindet sich ein kleiner Parkplatz direkt an einem Bunker neben den Dünen. Es herrschte Ebbe und das Wasser war weit, weit weg. Wir begannen direkt zu kochen. Heute gab es Butternut-Kürbis-Suppe mit irgendwelchen geräucherten französischen Würstchen, auf dem Raketenofen zubereitet. Bis wir endlich essen konnten waren fast 2 Stunden vergangen. Die Würstchen schmeckten leider nicht so gut.






Die Sonne ging langsam über dem nicht vorhandenen Meer unter.




Dienstag, 09. November 2021

Das Meer war schon wieder ganz weit draußen, somit herrschte erneut Ebbe. Mit leichtem Nieselregen starteten wir in den Tag. Die Austernfischer fuhren, wie auch schon gestern Abend, mit ihren Traktoren durch das nicht vorhandene Wasser.

tbc

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.