Allmos erste Fahrt mit einer Fähre



Gerne hätten wir auf unserem Weg nach Antirrio an ein oder zwei schönen Buchten angehalten. Doch bei der starken Bewölkung und ein bisschen Regen war es wenig sinnvoll.

Hinter der Ortschaft Kokori war vor einigen Monaten die Brücke über den Fluss Evinos bei einem Erdrutsch beschädigt worden und seither noch nicht wieder instandgesetzt. Daher mussten wir auf die mautpflichtige Autobahn ausweichen. Gleich die nächste Abfahrt fuhren wir wieder hinunter. Die Hinweistafel mit dem Gebühren zeigte für unsere Fahrzeugklasse eine Gebühr von 5,35 Euro an, was ich sehr sportlich fand. Doch als wir auf das Mauthäuschen zufuhren, sahen wir, dass der Geldeinwurf und die Kartenschlitze abgeklebt waren. Da die mautpflichtige Autobahn die einzige Möglichkeit ist, über den Fluss zu kommen, solange die andere Brücke auf der Landstraße nicht repariert ist, scheint dieses Teilstück kostenfrei befahrbar zu sein. Wir freuten uns darüber und fuhren über die Dörfer weiter nach Antirrio.



Um auf die Halbinsel Peleponnes zu gelangen muss man entweder einen riesigen Umweg Richtung Athen fahren, oder man überquert den Fluss Antirrio zwischen den Ortschaften Antirrio (auf dem Festland) und Patras (auf Peleponnes). Früher gab es nur die Fährverbindung, doch seit 2004 führt eine fast 3 km lange Brücke über den Golf von Patras bzw. Golf von Korinth. Wir entschieden uns für die Fähre, weil a) es  mal etwas anderes ist, b) wir Zeit haben, c) es günstiger ist als die Brückenmaut.

Mit der Fähre über den Rio Antirrio



In Antirrio folgten wir den Schildern mit der Aufschrift „Ferry“ und konnten direkt auf eine der vielen bereitstehenden Fähren auffahren. Jeweils außen standen PKWs geparkt. Daneben kleine Lieferwagen und vorne in die Mitte durften wir uns platzieren. Der Ticketverkäufer ging von Fahrzeug zu Fahrzeug, um den Fährpreis (11 Euro für uns, die Brücke hätte wohl 21 Euro gekostet) zu kassieren. Da die Fähren nach einem festen Fahrplan fahren wurde nicht gewartet, bis diese voll ist. Nur wenige Minuten nachdem wir auf die Fähre gefahren waren, legten wir auch schon ab.

An unserem dreimonatigen Reisejubiläum kam Allmo also zu seiner ersten Fährfahrt. Leider war die Rampe vor unserer Nase hochgezogen, so dass Allmo leider keine Aussicht hatte. Wir passierten also den Fluss Antirrio, wobei sich die große Brücke zu unserer Rechten befand.

Keine 15 Minuten später erreichten wir die andere Flussseite und waren damit auf der Halbinsel Peleponnes angekommen.



Wir bahnten uns den Weg durch Patras. Leider war es auch auf dieser Seite des Golfs von Patras bewölkt. Ein Thermometer zeigte 14 Grad an. Ja, so fühlte es sich auch an.

Zum Übernachten fuhren wir wieder ans Wasser. Bei Kato Achaia fanden wir einen geeigneten Platz am Wasser, mit Blick auf die gegenüberliegende Uferseite, von wo wir am Morgen gestartet waren. Frank teste die Temperatur des Wassers und tauchte anschließend in die Fluten ein. Seiner Meinung nach war das Wasser gar nicht so kalt. Nun gut, wir haben da wohl ein unterschiedliches Temperaturempfinden.

Unsere Essensreste von vorgestern (Schweinefilet) wandelten wir in eine Asia-Pfanne um. Wir hatten keine Lust schon wieder den Rotkohl als Salat zu essen. Tatsächlich schafften wir es im Trockenen zu kochen und zu essen. Erst als es Dunkel war fing es etwas an zu Regnen.


Mittwoch, 14. Dezember 2022



Nach dem es am Morgen anfänglich schön aussah (es kam sogar die Sonne zwischen den Wolkenschichten zum Vorschein), frischte der Wind zur Mittagszeit auf. Das Gespräch mit unseren Parknachbarn, denen ich einige unserer Mandarinen schenkte, weil wir die Menge nicht so schnell essen können, wie sie teilweise schon schlecht werden, stellten wir windbedingt ein.

am Morgen war das Meer unruhiger
am Morgen war das Meer unruhiger



Wir entschieden weiterzufahren, um an anderer Stelle eventuell etwas geschützter zu stehen.

tbc

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.