Tourlida Beach



Das neu ausgesuchte Übernachtungsziel könnte der Tourlida Beach werden. Dieser lag ungefähr 60 Kilometer entfernt. Strecke genug, um die Aufbaubatterien noch etwas mehr zu füttern.

Der Weg führte uns vorbei an unzähligen Salzseen. Aufgehäuft sahen die Salzberge aus wie Berge aus Schnee. Wobei wir den nicht wirklich haben müssen. Unzählige Flamingos stolzierten durch das seichte Wasser. Inzwischen schien auch wieder die Sonne, was unsere Laune direkt hob.

Eine schmale Straße führt in die Lagune hinein, an dessen Ende sich ein Salzmuseum befindet. Auf den letzten Metern schien das Meer übergelaufen zu sein. Die Fahrspur war teilweise mit einer größeren Sand-/Erdschicht bedeckt. Ob das durch den Sturm der vergangenen Nacht verursacht wurde? (Nein, von dem Unwetter vor ein paar Wochen)





Trotz der Sonne war es immer noch etwas windig, daher parkten wir Allmo neben einem kleinen Häuschen. Dieses bot zumindest etwas Schutz. Und tatsächlich schafften wir es im Trockenen, uns auf dem Raketenofen eine warme Mahlzeit zu zaubern. Wer hätte das gedacht? Erst als wir fertig waren nieselte es erneut, was uns zu dem Zeitpunkt nichts mehr ausmachte.

Wir gingen noch kurz zum Strand, bevor es wieder einmal zu Nieseln begann. Das Restaurant (welches geöffnet hatte) war sehr gut besucht. Auch in unserer Sackgasse herrschte den ganzen Nachmittag und auch noch bei Dunkelheit ein reger Autoverkehr. Keine Ahnung, ob die Leute dachten, dass die Straße am Ende weitergeht. Ein wenig nervig war das schon. Irgendwann kehrte Ruhe ein.

Montag, 12. Dezember 2022



Angenehm mild war es am Morgen. Ein leichtes Sommergefühl kam bei uns auf. Bevor wir weiterfuhren wollten wir noch bei der ehemaligen Fischersiedlung Tourlida über die Holzstege laufen. Teilweise waren die Häuser auf Stelzengebaut und von Wasser umgeben.

Den Versuch brachen wir jedoch schnell ab, weil wir sonst mächtig nasse Füße bekommen hätten. Darauf konnten wir gut verzichten. Heutzutage schienen zumindest die ersten Häuser als Feriendomizil genutzt zu werden.



Die Idee heute in Mesolongi am Hafen Wäsche zu waschen verwarfen wir, nachdem wir von anderen Campern gehört hatten, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis dort nicht stimmt und die Leute auch noch unfreundlich wären.


Als Frank dann auch noch bemerkte, dass über dem Festland tiefe Wolken hingen und hier bei uns in der Lagune schönes Wetter war, entschieden wir einfach hier zu bleiben. Auch wenn der Platz nicht der mega Hit ist, kann man es doch aushalten.

Bis gegen 15 Uhr hatten wir auch tatsächlich Glück mit dem Wetter, doch als wir gerade mit dem Kochen beginnen wollten, setzte der Regen ein. Super Timing!

Später sprachen wir noch mit einem Griechen, der bei der Küstenwache arbeitet und erhielten auch eine Erklärung dafür, warum hier so viele Leute vorbei fuhren und wieder drehten. Es wäre entspannend, insbesondere nach einem anstrengenden Tag zwischen der Lagune und dem Meer entlang zu fahren. Das Wasser hat eine beruhigende Wirkung. Dabei würde auch das Wetter keine Rolle spielen. So einfach ist das.

Dienstag, 13. Dezember 2022



Am Morgen war es ringsum stark bewölkt, was nicht weiter tragisch war. Wir wollten sowieso weiter fahren. Nach einer ausgiebigen Bürozeit schafften wir zur Mittagszeit den Absprung. Auch heute stolzierten Flamingos durch die Lagune.

Nach einem kurzen Stopp bei LIDL setzten wir unsere Fahrt Richtung Antirrio fort.

tbc

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