
Eigentlich wollten wir von Beja nur über Alvito bis Viana do Alentejo fahren. Von Beja nahmen wir zunächst Kurs auf Cuba, das wenig karibisch war. Was wohl nicht nur am Wetter lag.
In Alvito stellten wir Allmo auf einer größeren Fläche neben der Hauptstraße ab und nutzten eine Regenpause, um einen Streifzug durch das Dorf zu unternehmen. Auch wenn es gerade mal nicht regnete, war die Luftfeuchtigkeit sehr hoch.
Auf dem Weg zum Castelo lief uns Wasser entgegen. Flächen standen unter Wasser. Aus einem Kanal sprudelte, beinah wie ein Springbrunnen. Die Straße war zumindest halbseitig gesperrt.
Wir flitzten noch zu den zwei Kirchen, die sich gegenüber stehen. Vorbei am Uhrturm und der ausgestellten Oliven-Mühle kehrten wir zu Allmo zurück.
Auf einer Info-Tafel standen als Sehenswürdigkeiten der Umgebung noch die halb zerfallene Ermida de Sao Pedro (mit verblassten Deckenmalereien) und Grutas, die wohl schon seit längerem nicht mehr begangen werden dürfen.
Zur Ermida fuhren wir nicht. Bloß kein unnötiges Risiko eingehen. Denn die Ermida befindet sich auf einer sehr schmalen Straße.
Wir nahmen Kurs auf Viana do Alentejo. Der südlich gelegene neue Platz für Camper ist durch eine Schrankenlage gesichert und die Plätze müssen vorher online gebucht werden. Es schien auch alles besetzt zu sein, also fuhren wir weiter. Zudem regnete es auch wieder etwas stärker. Kurz überlegten wir von einem Platz am Seitenstreifen schnell ins Dorf zu flitzen, doch das machte keinen Sinn. Also entschieden wir uns zur Weiterfahrt. Auf der Flucht raus aus Viana do Alentejo sprang ich für ein paar Wandbilder aus Allmo raus und wurde dabei schön nass.
Hinter Alcacovas landeten wir auf der N2, die Route 66 von Portugal. Die das Land einmal von Nord nach Süd durchquert.
Einen Teil der N2 waren wir auf unserer ersten Reise vor vier Jahren bereits gefahren. Irgendwann kam links ein Abzweig zur Mosteiro de Nossa Senhora do Castelo das Covas de Monfurado. Einer Ruine eines alten Klosters. Die hatten wir damals besucht, ebenfalls bei Regenwetter. Wie der Boden jetzt aussehen muss, möchten wir nicht wissen. Bereits nach etwas Regen damals wurde die Zufahrt für Allmo zur Rutschpartie, was ich sehr, sehr unspaßig fand.
Wir fuhren auf Montemor-o-Novo zu. Hoch oben thronen die Reste des Castelo. Es wurde zwar etwas freundlicher, doch regnete weiterhin. Also ignorierten wir die Burg. Im letzten Kreisverkehr dann die Erkenntnis: vor uns lag der Lost Place der Weinkellerei, die wir damals spontan entdeckt und besichtigt hatten. Jetzt sah das Gelände genutzt aus.
Wir hielten uns in nordwestliche Richtung. Bis Coruche waren es noch fast 50 Kilometer.
Tbc














































































































































































































































































































































































































