
In Alcantara steuerten wir den ausgewiesenen Stellplatz für Camper – Area de Autocaravanas Valhondo – an. Dort stand ein Womo geparkt und ich wechselte später ein paar Worte mit dem Herrn.
Die Besichtigung von Alcantara verschoben wir auf den nächsten Tag. Auch wenn wir in Valencia de Alcantara nicht übermäßig viel gelaufen waren, reichte es für heue.
Der Stellplatz für Womos schien sich an der Zufahrt für den Betriebshof der Stadt zu befinden. Immer wieder fuhren Fahrzeuge der Stadt an uns vorbei. Wie gut, dass die nur tagsüber arbeiten. Das Freibad war geschlossen. Wer weiß, was sonst im Sommer los ist.
Dienstag, 17. Februar 2026
Ich schlief nicht gut, aber besser als die Nächte in Portugal. Die portugiesische Zeitzone (- 1 Stunde) bekommt mir wohl nicht gut. Am Morgen fuhren sie wieder, die Stadtautos.
Es schien morgens tatsächlich die Sonne und es war sogar von den Temperaturen angenehm. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg und erkundeten Alcantara.
Ich hatte wieder ein paar Markierungen gesetzt, aber unabhängig davon, gab es auch noch genug andere interessante Gebäude bzw. Gebäudeteile (barocke Verzierungen) zu entdecken.
Ein besonders interessantes Gebäude ist das Convento de San Benito de Alcantara. Der mehrstöckige Bogengang wurde perfekt von der Sonne angestrahlt. Ein Herr mit zwei Hunden erzählte mir irgendwas in einem viel zu schnellen Spanisch. Keine Ahnung, was er mir mitteilen wollte.
Vorbei an der Iglesia de Santa Maria, die von mehren Störchen bewohnt wird (ebenso wie das Convento), gingen wir weiter zum Mirador del Puente. Während Frank das Gemäuer des ehemaligen Klosters von innen besichtigte und sich dabei ziemlich nasse Schuhe und Hosenbeine holte, begnügte ich mich mit einem Blick auf die alte Puente Romano de Alcantara. Sie überspannt den Fluss Tajo. Es ist die größte vollständig erhaltene und noch befahrbare römische Brücke der Welt (laut Wikipedia).
Östlich der alten Römerbrücke wurde im letzten Jahr eine neue Straße gebaut, das Viaducto de Alcantara. Noch weiter östlich befindet sich die Staumauer des Embalse de Jose Maria de Oriol. Zu sehen waren die Staumauer und der Stausee von dem Aussichtspunkt zwar nicht, aber es war das Rauschen des Wassers zu hören, dass abgelassen und dem Rio Tajo zugeführt wird.
Mit dem Bau des neuen Viadukts (derzeit nur einspurig befahrbar, mit Ampelschaltung), wird die römische Brücke wohl nicht mehr für den motorisieren Verkehr von Bedeutung sein. Aufgrund der derzeitigen Baustelle, ist der Weg dorthin (auch für Fußgänger) von der Hauptstraße aus nicht zugänglich.
Den Weg hinunter zu der römischen Brücke sparten wir uns. Die Kräfte müssen geschont werden. Stattdessen umrundeten wir die Festungsmauer von Alcantara an der südlichen Seite.
Beim Plaza de la Corredera gingen wir zurück in die Stadt. Eigentlich wollten wir einen guten Blick auf die Reste des Palacio de los Roco Camprofrio werfen. Doch es war Markt und entsprechend war der Blick auf die Gebäudereste nicht frei. Wir kauften noch etwas Gemüse ein und kehrten zu Allmo zurück.
Weiter ging’s. Wir verließen Alcantara über das neue Viadukt. Ich konnte während der Fahrt einen Blick auf die Staumauer werfen und sehen, wie Wasser abgelassen wurde. Die alte römische Brücke befand sich auf Franks Seite. Wegen der Bauarbeiten war der Zugang von der Hauptstraße aus leider nicht möglich.
Tbc














































































































































































































































































































































































































