Von der portugiesisch-spanischen Grenze bis Valencia de Alcantara waren es nur etwas über 10 Kilometer. Direkt neben der Hauptstraße, die durch den Ort führt, neben der Stierkampfarena, befindet sich eine Area Autocaravanas. Mehr als die Hälfte der Plätze war belegt. Auch die Spanier, die gestern noch weitergefahren waren, standen dort. Wir unterhielten uns kurz.

Zu beiden Seiten der Parkbuchten sind Bäume gepflanzt. Ist ja grundsätzlich nett gedacht. Aber für hohe Fahrzeuge wird’s schwierig. Mit unseren 3,35 m Höhe schrappten die Äste ganz leicht über die Solarmodule. Dabei ist jetzt Winter und die Bäume tragen kein Laub. Höher darf man nicht sein, wenn man dort parken möchte.

Auch wenn es vorher nicht klar gewesen wäre, hätten wir dort nicht übernachtet. Das Hubdach hätten wir nicht hochfahren können. Vom Dachzelt ganz zu schweigen. Doch der Platz war uns auch so viel zu wuselig. Pkws und Busse parkten dort. Dies alles hatte ich bereits vorher erwartet und war somit nicht enttäuscht.


Ein paar Punkte hatte ich im Stadtkern markiert, diese wollten wir abarbeiten. An dem Puerta de las Huertas stellten wir fest, dass es einen Rundweg gibt, der zu den wichtigen und interessanten Punkten in der Stadt führt. Nur das wir davon vorher nichts wussten und uns jetzt am Punkt 7 befanden. Zuvor hatten wir einen Pfeil mit einer 8 gesehen und hatten uns so was vermutet. Leider gab es nur eine Auflistung, welcher Ort sich hinter welcher Nummer verbirgt. Aber keinen Übersichtsplan (den gab es erst an der Synagoge). Der QR-Code gab nur Infos zu dem Tor preis, vor dem wir standen.



Also folgten wir weiter unserem eigenen Weg, der uns zu der alten Puente de piedra brachte (gehört auch zu dem Rundgang).

Am Castillo, welches über eine recht kleine Fläche verfügt, war das Tor geöffnet und wir erklommen den alten Turm. Oben befanden sich Steinplatten in denen in den 1930er Jahren Namen und Zeichnungen geritzt wurden.



Auf diversen (Kirch)Türmen in der Stadt hatten Störche ihre Nester gebaut und waren noch dabei neues Nistmaterial heranzuschaffen.

Ein Kleidermarkt war auf der Plaza de la Constitucion aufgebaut. Wir kauften noch Brot und ein paar Teilchen in de Panaderia Panpi und bekamen ein noch warmes Gebäck geschenkt. Wie nett. Vermutlich war das meinen Bemühungen zu verdanken, spanisch zu sprechen.



In der Umgebung von Valencia de Alcantara gibt es einige Dolmen (alte Grabkammern) zu sehen. Schilder weisen den Weg zur Ruta de dolmen. Wir versuchen erst gar nicht, in das Gebiet zu fahren. Dolmen haben wir auf unseren früheren Reisen bereits gesehen. Und auf Allmo irgendwo versenken und selbst nasse Füße bekommen, stand mir nicht der Sinn. Also nahmen wir Kurs auf unser nächstes Ziel: Alcantara.



Auf dem Weg nach Alcantara war die Landschaft sehr, sehr grün, hügelig und einfach nur schön.

Tbc

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert