Der Plage Aghroud lag nur 20 Kilometer entfernt. Unterwegs kamen wir an zwei Stellen vorbei, an denen es Fossilien zu betrachten gibt. Doch Parkmöglichkeiten entlang der N1 waren nicht vorhanden, so dass wir dran vorbei fuhren.

An mehreren Stellen waren zig dutzende Wellenreiter mit ihren Brettern im Wasser. Ob man sich bei soviel Leuten nicht in die Quere kommt? Auch am südlichen Ende des Plage Aghroud parkten viele Fahrzeuge auf einem Parkplatz neben der Straße und im Wasser tummelten sich die Leute.

Wir fuhren noch etwas weiter und parkten südlich vom bunten Ort Aghroud, direkt am Meer. Ein paar wenige andere Camper standen dort auch.



Ich wollte mir das Dorf Aghroud anschauen, dass durch seine farbenfrohen Häuser auffällt. Doch direkt neben Allmo kam ich mit Cliff und Megan ins Gespräch. Sie kommen aus Denver und sind mit ihren rund 20-jährigen Kindern für ein paar Wochen in Urlaub in Marokko. Im Moment übernachten sie in einer Surfer Lodge und versuchen sich im Wellenreiten. Wir unterhielten uns eine ganze Weile und dann machte ich mich auf dem Weg ins Dorf.



Jedes Haus ist in einer anderen Farbe gestrichen. Türen, Fenster, alles ist bunt. Hinzu kommen noch schöne Wandbilder. Aghroud ist so richtig was für’s Auge. Auch bei Tagesausflüglern ist das bunte Dorf beliebt. Vor dem Ort gibt es eine entsprechend große Parkfläche.



Dort angrenzend stehen mehrere Öfen, in denen die Damen des Dorfes irgendetwas backen. Offensichtlich zum Verkauf bieten sie nichts an. Es gibt ein kleines Restaurant, einen Surfshop, einen Onkel-Hassan-laden, der auch Gas verkauft und das war’s. Sehr nett und ohne aufdringliche Menschen. So was mag ich.


Am Nachmittag nötigte ich Frank, sich auch das Dorf anzuschauen und führte ihn herum. Dabei entdeckte ich doch tatsächlich noch ein paar Motive, die mir vorher entgangen waren. Zu den Dorfbewohnern zählen auch viele Katzen. Diese scheinen gut genährt zu sein.



Anstatt an den Strand, legten wir uns mit Blick aufs Meer in das offene Dachzelt. Dort lagen wir windgeschützt und es war richtig warm.



Zum Abendessen musste Frank wieder in den Wind. Wir hatten gestern bei Marjane diese leckeren mit Käse gefüllten Hackröllchen gekauft. Dazu gab es gebratene Zwiebeln und Kartoffelecken. Die Sonne versank wiedereinmal in den Wolken, anstatt im Meer.

Zum Abendessen musste Frank wieder in den Wind. Wir hatten gestern bei Marjane diese leckeren mit Käse gefüllten Hackröllchen gekauft. Dazu gab es gebratene Zwiebeln und Kartoffelecken. Die Sonne versank wiedereinmal in den Wolken, anstatt im Meer.

Mittwoch, 7. Januar 2026

Nach sechs Nächten in der Doka, gaben wir dem Dachzelt eine Chance. Was für ein Fehler. Es war noch nicht Mitternacht, als der Wind in Böen auffrischte. Das Dachzelt schlackerte und ich zog genervt in die Doka um. Frank klappte das Dach zu und blieb unter dem Deckel liegen. Das Hubdach blieb unten, um weniger Angriffsfläche zu bieten.

Nach dem Frühstück ging’s auch schon weiter.

tbc

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