
Fast hätte ich nicht mehr dran gedacht, dass wir auf dem Weg nach Castro Urdiales einen Zwischenstopp einlegen wollten. Unweit der A8 hatte ich in der Nähe von Hoznayo die Gruta del Diablo entdeckt, die Teufelshöhle.
Wir parkten Allmo am Wegesrand, direkt am Einstieg zu dem sehr, sehr kurzen Wanderweg. Das Rauschen des Flusses war schon zu hören und ich dachte, dass das mit der Besichtigung der Höhle nichts gibt. Das Wasser stand viel zu hoch und floss in einer guten Geschwindigkeit.
Wir gingen in das alte Gebäude (ob es mal eine Wassermühle war?) und blickten von dort auf den Fluss und auf den Felsbogen, durch den das Wasser floss. Eigentlich wollten wir dann schon umkehren, als Frank auf ein offenes Tor aufmerksam wurde. Das offene Gittertor befand sich vor einem Durchgang im Felsen und schon fanden wir uns in einem Höhlensystem wieder. Das war sie also, die Gruta del Diablo.
Wie gut, dass wir keine Taschenlampen eingepackt hatten. Doch die Handytaschenlampe tat es auch. Frank folgte dem linken Weg, während ich nach rechts ging. Ich hörte ihn irgendetwas sagen und lief ihm hinterher. Trittsteine waren auf dem Boden ausgelegt, denn auf dem Boden stand etwas Wasser.
Das Rauschen vom Wasser wurde lauter und schon befanden wir uns, nachdem wir ein paar Stufen (in den Felsen gehauen) hinunter gegangen waren, unten am Wasser. Dort gab es eine Art Becken mit den Resten von einer angedeuteten Sitzbank. Auf einem Fels war die Zahl 1945 eingeritzt. Die Gebäudereste lagen nun etwas oberhalb links von uns.
Wir erkundeten noch den anderen Gang, den es gab. Ein paar Tropfsteine gibt es in der Höhle, aber alles sehr überschaubar. Der Weg endete für uns an einer Stelle, an der es erst steil nach oben, und dann wieder steil nach unten ging. Danach ging es wieder hoch, aber eher in Kriechhöhe. Das ließen wir mal lieber sein.
Stattdessen nahmen wir nach dem Weg über die Trittsteine einen Stufenabgang nach unten. Kamen in einer größeren Höhle aus, und folgten den Stufen nach oben. Letztlich endete der Weg da, wo ich zu Anfang langgehen wollte.
Abgesehen von dem Gitter vor dem Felsdurchgang, waren auch die Zugänge dahinter mal zugemauert worden.
Ein sehr cooler Ausflug in die Höhle des Teufels war das. Ein Stückchen weiter auf dem Hauptweg, auf dem wir parkten, befindet sich das Antiguo balneario de Hoznayo. Oder das, was von dem ehemaligen Thermalbad noch übrig ist. Das Gebäude ist eher baufällig und wir begnügten uns mit Blicken von außen.
Weiter ging’s zu unserem nächsten Übernachtungsziel.
Tbc














































































































































































































































































































































































































