Castro Urdiales befindet sich direkt am Meer. Das Wetter war noch gut und daher wollten wir die Gelegenheit nutzen uns an den Strand zu setzen. Parkplätze auf denen Camper geduldet werden, befinden sich neben dem Friedhof, der sich nördlich der Stadt befindet. Bis zum Strand sind es nur 700 Meter.

Wir stellten uns zunächst im oberen Bereich hin, dort wo alle Camper standen (der Platz soll auch von den Stadtbewohnern genutzt werden, die dort ihre Camper abstellen). Leicht schräg musste Allmo auf alle verfügbaren Bretter hüpfen. Wir standen direkt neben der Bushaltestelle und als der erste Bus kam (wir waren gerade mit ausbalancieren fertig), standen wir quasi im Weg und der Fahrer musste rangieren. Nee, dass war jetzt nicht so der ideale Platz.

Weiter durch (Sackgasse) befinden sich die Parkplätze des Friedhofs. Relativ eben. Nur etwas kurz und schmal. Mangels anderer Fahrzeuge war uns das egal und Allmo stellte sich in die Ecke. Er ragte nur minimal mit der Stoßstange über die Linie hinaus. Allerdings stellten wir uns über zwei Parkplätze, damit wir an alle Türen kamen.

Auch wenn es für einen Mittagssnack noch etwas früh war, verputzten wir ein Brot. Es bringt ja nichts zum Strand zu laufen und dann in einer Stunde wieder zurück.

Auf dem Hinweg spazierten wir an der Küste entlang. Wieder mit interessanten Blicken auf die zerklüfteten Felsen. Vorbei ging’s an den Restos del cargadero de Ostende, den Resten einer ehemaligen Laderampe. Die Brücke selbst darf nicht betreten werden. Aber von unten darf man schauen.



Und dann hatten wir auch schon die Playa de Ostende erreicht. Ob die Namensgleichheit mit dem Ort in Belgien rein zufällig ist? Wohl eher nicht. Sechs bis achtgeschossige Häuser befinden sich direkt hinter der Promenade. Der Platz in Castro Urdiales scheint knapp zu sein und es wurde in die Höhe gebaut.

Ich parkte Frank am Strand, der es sich auf der Picknickdecke gemütlich machte. Selbst nach ich Kurs auf das Castillo und die Iglesia, die sich auf der anderen Seite der Bucht befanden. Über die Promenade nahm ich Kurs auf die beiden Bauwerke, die sich direkt nebeneinander befinden.



Im Wirrwarr der Hochhäuser entdeckte ich nicht nur Wäsche, die zum Fenster raus auf schmalen Wäscheleinen getrocknet wird. Auch Gasflaschen befanden sich auf einem Gestell vor dem Fenster. Ob das so gut ist?



Der natürliche Pool El Pedregal lag im Schatten und war für Besucher heute nicht attraktiv. Und dann befand ich mich auch schon in unmittelbarer Nähe der Iglesia de Santa Maria de la Asuncion und des Castillo de Santa Ana. Was für monumentale Bauwerke! Dazwischen befinden sich die Reste einer kleinen Kirche.



Ich spazierte noch ein wenig um das Hafenbecken. Die Zahl der kleinen Boote war überschaubar. Auch hier befanden sich direkt an der Promenade mehrgeschossige Häuser. Langsam war es Zeit umzudrehen. Schließlich wollte ich auch noch etwas den Strand genießen.



Die Sonne ein wenig von Wolken eingehüllt. Es waren aber immer noch angenehme 20 Grad. Ein paar abgehärtete Schwimmer paddelten tatsächlich im Wasser. Zurück nahmen wir den kürzeren Weg durch die Bebauung und waren innerhalb von Minuten bei Allmo.



Ich sah mir noch schnell ein paar der imposanten Familiengruften auf dem Friedhof an. Katzen scheinen auf dem Gelände zu wohnen. Sie waren jedoch scheu. In der Stadt sahen wir auch einen alten Glascontainer, der zu einem Katzenhaus umgebaut wurde.

Regen war erst für den späten Abend gemeldet, so dass wir in Ruhe draußen kochen konnten. Es gab Schweinefilet mit gebratenen Zwiebeln und dazu Spinat-Avocado-Mango-Sonnenblumenkern-Salat. 



Samstag, 14. März 2026

Gegen 19 Uhr setzte der Regen ein und hielt sich die ganze Nacht dran. Mal plätscherte es lauter auf unserem Dach, mal leiser. Der Schlaf war daher nur so mittelprächtig. Andere Geräusche waren nachts nicht zu hören, was auch am lauten Regen gelegen haben kann.

Frühstück bestand aus Brot mit Frühstücksfleisch (noch aus unserem Marokko-Vorrat) und einem neuen Glas selbstgemachter Marmelade. Beides stand kühl im Koffer. Somit blieb Frank trocken.

Das Wetter hatte heute keine Besserung in Aussicht, so dass wir uns früh auf den Weg machten.


tbc

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert