Am Vortag waren wir noch fleißig mit Simone und Olli am Koffer „packen“. Zugegeben, richtig fleißig waren nur die Männer, während Simone und ich eher eine passive Rolle bei der der Trennung des Koffers vom Fahrgestell des Hubi 2 hatten.

Nun haben wir einen „Reservekoffer“, falls wir irgendwann mal auf die Idee kommen, Allmo mit einem anderen Feuerwehrkoffer ausstatten zu wollen.

Die Nacht war sehr kurz. Bereits gegen 04:30 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Duisburg zum Hauptbahnhof. Die A40 war frei. Der eine Stunde frühere Zug hatte 30 Minuten Verspätung, was Böses erahnen ließ. Diesen erwischte ich knapp nicht. Dafür war mein angepeilter Zug um 05:38 Uhr nur 5 Minuten verspätet. Das fing schon mal gut an.

Die Fahrt quer durch Deutschland mit dem Deutschland Ticket begann.



Erster Umstieg in Hamm. Ich erwischte noch den früheren Zug, der eine halbe Stunde verspätet war. Zweiter Umstieg in Bielefeld. Dort hatte ich eine Stunde Aufenthalt, weil ich zu früh war bzw. ein paar Minuten zu spät für die alternative Verbindung. Dritter Umstieg in Braunschweig. Zügig ging’s weiter.

Vierter Umstieg in Biedersitz (hinter Magdeburg). Eigentlich hätte ich in Magdeburg auf Schienenersatzverkehr wechseln müssen oder über Halle nach Leipzig. Doch die Bahn war schlau, hat den Zug bis Biedersitz fahren lassen. Ab Dessau wurde es voll und auf der Strecke mussten wir mehrmals auf andere Züge warten. Die Umstiegszeit in dem schönen Kopfbahnhof in Leipzig schmolz dahin. Doch die Bahn nach Dresden war verspätet und somit konnte ich entspannt in Leipzig umsteigen (fünfter Umstieg).

Die ca. 15 Minuten Verspätung bei der Abfahrt in Leipzig bauten wir unterwegs noch weiter aus. Und so waren rund 11,5 Stunden vergangen, seit ich in Duisburg in den 1. Zug eingestiegen war. Bei der langen Reise quer durch Deutschland ist keine halbe Stunde Verspätung wohl mehr als GUT.

Ein Sechster und letzter Umstieg in Dresden-Mitte. Jetzt ging’s mit der Straßenbahn weiter. Die Straßenbahn (Tram) 6 brachte mich in 10 Minuten zu meinem Ziel, der Pension Kellei 71. Ich bezog mein Zimmer und flitzte schnell zu Kaufland. Ein längerer Spaziergang nach dem vielen Sitzen fiel wegen Regen aus. Den ganzen Tag war es trocken gewesen, doch jetzt begann es leider zu tröpfeln und zu grummeln.

Freitag, 05. Juni 2026


Nach einer ruhigen Nacht startete der Tag zunächst grau in grau. Am späten Vormittag machte ich mich mit der Tram auf den Weg in die Altstadt.



Viele schöne alte bzw. wiederaufgebaute Gebäude, wahre Monumente, befinden sich im Herzen von Dresden. Einfach wunderbar!!! Zu Fuß ist alles bequem zu erreichen.





Ich sah mir viele Gebäude nur von außen an. Der Frauenkirche stattete ich einen Besuch ab und ging auch in das Untergeschoss. Das riesige Gelände des Dresdner Zwingers, ist ebenso wie die Frauenkirche kostenlos zu besichtigen.





Vor der Semperoper spielte ein jüngerer Mann Geige. Emotional sehr ergriffen lauschte ich seinen Stücken. Am Ende durfte „Hallelujah“ nicht fehlen.




tbc

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