Unser erstes Ziel sollte ein Wasserfall sein. Doch unterwegs sahen wir drei Leute, die versuchten einen Pkw berghoch zu schieben. Kurzerhand hielten wir an und boten unsere Hilfe an. Doch wir hatten die Rechnung ohne das Auto gemacht. Es handelte sich um einen Wagen mit Automatik-Getriebe und das darf man nicht einfach so abschleppen. Die Leute (wovon eine Dame länger in Berlin gelebt hatte) waren entspannt. Es müsste halt jemand mit einem Trailer kommen. Also fuhren wir weiter.

Allerdings erfuhren wir dadurch, dass es in der Nähe einen sehr großen Trödelmarkt gibt. Eigentlich ist trödeln nicht unser Ding, aber wenn es auf dem Weg lag …

Also stoppten wir in Negreni. Gefühlt hat jeder, der im Dorf eine Wiese besitzt, diese als Parkfläche eingerichtet. Wir fuhren auf die erste Wiese mit einer großen Zufahrt.





Nachfolgend aus dem Internet:

Der Negreni-Flohmarkt (Târgul de la Negreni) – Der größte Traditionsmarkt

Dieser legendäre Markt findet in der Gemeinde Negreni (auf halber Strecke zwischen Cluj-Napoca und Oradea) statt und erstreckt sich über eine riesige Fläche von mehr als 15.000 Quadratmetern. Er gilt als einer der größten Freiluftmärkte in ganz Osteuropa.

• Wann: Er öffnet nur zweimal im Jahr – einmal im Juni (Sommerausgabe) und einmal im Oktober (Herbstausgabe). Die Herbstausgabe gilt als die größte, dauert eine ganze Woche und erreicht ihren Höhepunkt traditionell am Donnerstag.

• Das Angebot: Von jahrhundertealten Antiquitäten, traditioneller rumänischer und ungarischer Volkskunst, alten Ikonen und Möbeln bis hin zu modernem Trödel und Kuriositäten. Ende

Und so war es wirklich. Es gab nichts, was es nicht gab. Auch viel altes Werkzeug (für große Maschinen). Frank wollte aber nichts kaufen. Dabei hat er gestern vergeblich die Tasche mit den Maul- und Ringschlüsseln gesucht. Die liegt dann wohl noch zu Hause.

Dafür freute Frank sich über die vielen „Fressbuden“ und obwohl es noch keine 12 Uhr war, gönnte er sich einen Mittagssnack bestehend aus viel Fleisch und Pommes.

Kleine Kinder, bewaffnet mit einem Akkordeon, saßen auf kleinen Hockern und hauten in die Tasten. Am beliebtesten war „Bella Ciao“.

Ich kaufte noch Kürtőskalács, eine süße ungarisch-rumänische Spezialität und etwas Nougat.







Aus dem Internet:

Kürtőskalács (auch bekannt als ungarischer Baumstriezel) schmeckt süß, leicht karamellig und hat ein feines Hefe- und Vanillearoma.

Das Geschmackserlebnis zeichnet sich vor allem durch den Kontrast der Texturen aus:

• Außen knusprig und karamellisiert: Durch das Backen über offener Glut oder Hitze schmilzt der aufgestreute Zucker und bildet eine dünne, knackige Karamellkruste.

• Innen super weich und fluffig: Der Kern besteht aus einem weichen, dampfenden Hefeteig, der fast mit der Textur von frischem Brioche oder Milchbrötchen zu vergleichen ist. Ende

Nach dem ungeplanten Trödelmarkt-Besuch schlugen wir den Weg zum Wasserfall ein.

Tbc

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