
Die Trovanți (Babele de la Ulmet) waren unser Ziel. Neben der Hauptstraße befindet sich ein Wanderparkplatz. Die Straße in Richtung der Trovanten ist eigentlich nur für Anwohner befahrbar. Was die Rumänen nicht davon abhält bis zu Beginn des eigentlichen Wanderweges zu fahren. Park- und Wendemöglichkeiten sind an der Stelle begrenzt vorhanden.
Wir wanderten also erstmal steil bergauf und durch das Dorf Ulmet. Die Straße war teilweise sehr matschig. Kein Wunder nach dem Regen und wenn hunderte Hufe dort entlang laufen.
Ein Schild warnt vor Bären, daneben hatte ein Souvenir-Verkäufer einen Stand aufgebaut.
Auf einer großen Wiese standen ein paar Buden., unter anderem ein Ticket-Häuschen. Der Eintritt zum den Trovanten beträgt 11 Lei pro Person, also etwas über 2 Euro.
Durch den Wald ging’s über Stufen steil berghoch und dann lagen die ersten Steingebilde auch schon vor uns. Ein wenig USA-Feeling kam auf.
Wir folgten dem Wegweiser etwas weiter in den Wald hinein. Schon sehr interessant, was die Natur sich dort ausgedacht hat.
Vor allem grade „Schnittkanten“, die zu zwei Steinhälften führten und dann auch noch verschoben aufeinanderliegen verwirrten uns. Nun gut, in mehreren hunderttausend Jahren kann viel geschehen.
Aus dem Internet:
Die Trovanten von Ulmet (Trovanți de la Ulmet) – auch bekannt als Babele de la Ulmet (die „alten Frauen von Ulmet“) – sind ungewöhnliche, bauchige Sandsteinkonkremente im Kreis Buzău in Rumänien.
Was sind Trovanten?
• Definition: Geologisch gesehen handelt es sich um Konkremente (abgerundete Gesteinsmassen aus Sandsediment), die durch die Ausfällung von Mineralien in porösem Sandstein über Millionen von Jahren entstanden.
• Die „wachsenden“ Steine: Trovanten wird oft nachgesagt, sie würden nach Regenfällen an Umfang zunehmen oder neue Auswüchse bilden. Das liegt daran, dass im Gestein enthaltene Mineralsalze bei Nässe an die Oberfläche treten und feine Sandschichten anlagern.
• Formenvielfalt: Die Steine in Ulmet haben bizarre Formen – sie reichen von Kugeln und Zylindern bis hin zu pilz- oder tierähnlichen Skulpturen, die bis zu 3 Meter hoch werden können.
Ende.
Nach 4,7 km bzw 1:40 Stunden waren wir wieder zurück. Wir verließen die Trovanten auf dem gleichen Weg, auf dem wir gekommen waren. Also erstmal 18 km zurück zur Hauptstraße.
Tbc














































































































































































































































































































































































































