Nachdem Allmo erfolgreich repariert war, fuhren wir wieder in Richtung Meer. Vor Kariya folgten wir der Vorfahrtsstraße nach rechts und bogen ein paar Kilometer später auf einen Feldweg ab, der uns zu den Tyulenovo Cliffs führte.

Wir stellten Allmo mit Blick auf einen kleinen Felsbogen ab. Auf Anhieb standen wir gerade, also könnten wir so stehen bleiben. Leider begann es zu tröpfeln. Für morgen sind die Wetteraussichten leider sehr bescheiden.  Daher machten wir uns, nachdem es wieder trocken war, auf den Weg und liefen an der Küste entlang.



Welcher Kontrast zu heute Morgen. Sand und Dünen Fehlanzeige. Stattdessen eine zerklüftete Küste, schroffe Felsen, mehrere Höhlen und Felsbögen. Und immer wieder Öltanks, die in der Natur herumstehen. Auch in Bulgarien gibt es Erdöl.

In Tyulenovo befanden sich mehrere Hotels und Pensionen. Ale im Winterschlaf. Nur aus einem Lokal war Musik zu hören.




Wir liefen noch bis zu einem großen Felsbogen hinter dem Hafen. Mehrere Gedenktafeln erinnern an Menschen, die ihr Leben im Meer verloren haben.

Immer wieder kreuzten kleine Mäuse unseren Weg. Deren Laufwege waren gut zu erkennen. Wenn ich heute für jede Maus-Sichtung einen Euro bekommen hätte, wäre mein Portemonnaie sehr schwer.

Interessant geformte Holzbänke waren entlang der Klippen aufgestellt.





Nach 5,8 km bzw 1:40 Stunden waren wir wieder zurück. Hinter uns hatte ein Angler geparkt, der Frank später erzählte, dass die Angelsaison sich dem Ende neigt. Die Fische würde Richtung Süden (Türkei) ziehen, so wie wir.

Zum Abendessen gab’s die restlichen Burger. Die Pattys mussten nur noch aufgewärmt werden, was – kurz vor Sonnenuntergang – praktisch war.

Der Hund, der und vom Dorf zurück begleitete, bekam als Dankeschön eine kleine Futterspende.

Dienstag, 27. Oktober 2026

In der Nacht setzte der Regen ein und es wehte etwas Wind.

Rutschpartie




Recht bald nach dem Frühstück, der Regen hatte etwas nachgelassen, wollten wir aufbrechen. Es half ja nichts. Regen blieb Regen. Der Hund kam unter Allmo hervorgekrochen und bekam natürlich etwas Futter. Warum war er nicht ins Dorf zurückgelaufen?

Die Idee entlang der Küste weiterzufahren und vor dem Dorf zur Straße abzubiegen, mussten wir schnell verwerfen. Allmo kam nach wenigen Metern ins Rutschen lehmiger Boden, in Verbindung mit einer Senke und einer Vertiefung zur Fahrerseite und Regen, war wie fahren auf Schmierseife. Rückwärtsgang rein und wieder auf Anfangsposition.

Also umdrehen und den gleichen Weg zurück zur Straße, den wir gestern gefahren waren.





Naja, leicht war dies auch nicht immer, aber immerhin gab es keine Senken und keine Schräglagen. Dennoch musste Frank einige Male gegenlenken und rutschte dennoch in die andere Richtung. Fotos gibt’s davon keine, weil ich filmen musste (auf Insta Allmo86 zu sehen).

Der Hund war begeistert über so viel Action am frühen Morgen, so dass ihm auch der Regen egal war. Er lief die ein bis anderthalb Kilometer mit mir zur Straße.

Dort blieb er dann etwas verwirrt zurück als auch ich in dem großen roten Ding verschwand, anstatt vorneweg oder hinterher zu laufen.

Tbc

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