
Das Wetter bzw die Wettervorhersage zwingt uns zügig in Richtung Süden weiterzufahren.
Die ersten Tankstellen ignorierten wir, wollten erstmal ein Gefühl für die Preise bekommen. Doch dann kamen keine Tankstellen oder sie lagen auf der falschen Seite.
Wir waren zwar nur auf eine Art Bundesstraße unterwegs, diese war jedoch vierspurig ausgebaut, mit einer Mittelleitplanke.
In einer kleineren Stadt lag eine Tankstelle an der Umgehungsstraße auf unserer Straßenseite. Der Preis von 101,63 TYL (umgerechnet 1,82 Euro) für den Liter Diesel war ähnlich wie bei anderen Tankstellen. Zwei Tankstellen, die bis zu 12 Cent günstiger waren, lagen beide auf der anderen Straßenseite. Also befüllten wir nur den Haupttank.
Der Tankwart tippte vor dem Tankvorgang unser Kennzeichen ins System ein und entsprechend stand es auf der Tankquittung. Ob das immer so ist?
Den Versuch Geld am Automaten zu ziehen, brachen wir ab. Ein Aufschlag von 8 % war uns erstmal zu hoch. Also vertagten wir das.
Unterwegs begann es etwas zu tröpfeln. Neben der Straße befanden sich riesig große landwirtschaftliche Nutzflächen.
Unser ausgesuchter Übernachtungsplatz befand sich am Mittelmeer, der Ägais, im kleinen Hafen in Kocaçeşme.
Im Dorf war mehr Federvieh als Menschen unterwegs. Enten, Hühner und Gänse gingen spazieren.
Auf eine kalte Küche waren wir, aufgrund der Wettervorhersage eingestellt. Also gab’s Sandwiches aus dem Kontaktgrill.
Plötzlich herrschte ein reges Treiben. Einige Fahrzeuge kamen und fuhren nach einer Weile wieder.
Später begann es zu tröpfeln, als wie ein lautes tiefes Motorbrummen vernahmen. Kam tatsächlich ein Iveco angerollt. Unser erster Overlander-LKW, und dann einer aus der gleichen Familie.
Wir sagten kurz „Hallo“ zu Hans und Heike, bevor der Regen jeden in sein Fahrzeug flüchten ließ. Schnell noch eine Hündin und einen Kater gefüttert, die plötzlich da waren.
Montag, 02. Nobember 2026
Dicht war unser Dach leider immer noch nicht. In der Nacht blieb es trocken, doch der Regen am Morgen brachte neue Tropfen in den Koffer. Gleichzeitig schien die Sonne und ein Regenbogen war zu sehen.
Wir unterhielten uns noch eine ganze Weile, bekamen von Heike viele nützliche Tipps und rollten erst gegen Mittag weiter. Es hatte sich zwischenzeitlich etwas aufgeklart.
Die letzten 80 km auf dem europäischen Kontinent lagen vor uns.
Tbc














































































































































































































































































































































































































