Vieles habe ich bereits bei dem Fazit zu den einzelnen Balkan-Ländern und insbesondere zu Kreta erwähnt, so dass das Fazit hier relativ kurz ausfallen wird.

Nach dem Verlassen des Signallicht-Treffens fuhren wir zügig bis nach Bosnien. Etwas ausgebremst wurden wir durch die Unwetter in Österreich, so dass wir mit einem Umweg über Italien in die Reise starteten.

Bevor wir nach Kreta übersetzten, verbrachten eine wundervolle Zeit im Balkan. Das Wetter war überwiegend gut, was uns zusätzlich begeisterte. Dadurch wagten wir uns auch auf so einige Pisten, die wir bei schlechtem (Regen-)Wetter wohl gemieden hätten.

Während unsere Aufenthalte in Bosnien und Montenegro etwas kürzer ausfielen als vor zwei Jahren, verbrachten wir eine deutlich längere zeit in Albanien. Auch der Abstecher in den Kosovo hatte sich mehr als gelohnt.

Länder und Nächte


4 Nächte in Deutschland
3 Nächte in Italien
1 Nacht in Österreich
1 Nacht in Slowenien
4 Nächte in Kroatien
7 Nächte in Bosnien
9 Nächte in Montenegro
8 Nächte in Albanien
5 Nächte im Kosovo
21 Nächte in Albanien
9 Nächte in Griechenland Festland
4 Nächte in Griechenland Peleponnes
97 Nächte auf Kreta
13 Nächte auf Euböa
2 Nächte in Griechenland Festland
2 Nächte in Nordmazedonien
1 Nacht in Serbien
1 Nacht in Kroatien
1 Nacht in Slowenien
1 Nacht in Österreich
2 Nächte in Deutschland

197 Nächte insgesamt

Eine Nacht verbrachten wir auf einem kostenpflichtigen Parkplatz in Italien, ansonsten standen wir immer frei.

In den 198 Tagen legten wir insgesamt 11.297 Kilometer zurück. Dabei feierten wir ein kleines „Jubiläum“. Über 50.000 km legten wir inzwischen mit Allmo zurück.

Keine größeren Pannen



Abgesehen davon, dass wir in Bosnien von einem Lieferwagen abgedrängt wurden und dadurch im Graben landeten (Hilfe war schnell organisiert und nach 30 Minuten waren Allmo aus der misslichen Lage befreit), hatte Allmo in Albanien Spaß im Sand und im Wasser. Aus beiden Situationen konnten wir uns selbst bzw. mit zusätzlicher Buddel-Hilfe von Werner (Sand) befreien. Unsere Sandbleche kamen somit direkt zweimal zum Einsatz.

Die Hubmotoren, die uns auf den bisherigen Reisen schonmal Schwierigkeiten bereiteten, liefen ohne Probleme durch und auch sonst lief Allmo wie ein Döpken. Allerdings haben wir am Hinterrad auf der Beifahrerseite wieder eine Undichtigkeit. Dem müssen wir jetzt auf den Grund gehen.

Etwas getrübt wurde unsere Stimmung am Vorletzten Tag, als wir eine Ordnungswidrigkeit von der Polizei verhangen bekommen haben, wegen unseres Frontschutzbügels, der nicht in den Papieren eingetragen ist.

Auch Mensch und Tier blieben auf dieser Reise gesund und hatten keinen Arztbesuch nötig. Die kleinen Wunden, die Frank sich zu zog, heilten schnell von selbst. Der Balkan und Kreta taten also nicht nur Allmo gut, sondern auch uns und Emma.

Kosten unseres Roadtrips über den Balkan nach Kreta und zurück



Die Gesamtkosten lagen bei 9.198,81 EUR. Mit Abstand war dies unsere bisher günstigste Überwinterung (die Ausgaben pro Tag sahen wie folgt aus: 1. Reise – 49,25 EUR, 2. Reise – 52,30 EUR, 3. Reise – 60,32 EUR, 4. Reise – 46,45 EUR).


Der größte Kostentreiber war auch diesmal Allmos unersättlicher Durst.

41,2 % der Ausgaben entfielen auf Diesel
24,0 % Lebensmittel
10,3 % Fährfahrten
8,2 % Anschaffungen (2 elektr. Zahnbürsten und die Einkäufe am vorletzten Tag)
7,0 % Auslands-Krankenversicherung, Apotheke
3,5 % sonstige Ausgaben (im Wesentlichen Katzenfutter)
2,8 % Essen gehen
1,2 % Eintrittsgelder

tbc

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