Auf dem Hinweg zur Mosel hatte Frank festgestellt, dass die Gummis der Wischerblätter durchhingen. Bevor wir während der Fahrt plötzlich einer Regenschauer ausgesetzt sind und dann nichts mehr sehen, mussten neue Wischerblätter her.

Gestern Abend hatte ich im Internet einen Autoteile Laden ganz in der Nähe von unserem Campingplatz in Kockelscheuer ausfindig gemacht. Diesen wollten wir als erstes ansteuern.

Zunächst begrüßte uns Kockelscheuer wieder mit Sonnenschein. Wir nutzten nochmal die Möglichkeit heiß zu duschen und bereiteten uns anschließend ein leckeres Frühstück vor. Stühle, Tisch und Grill wurden wieder in Allmo verstaut. Bis wir endlich loskamen war es dann doch schon gegen 10 Uhr.

Auf dem Weg zu Autoparts schickte uns Kartengockel in eine Straße die nur bis 3,5 Tonnen befahrbar war, was wir jedoch zu spät bemerkten. Zum Glück war die Straße breit genug und auch nur 100 oder 200 Meter lang, so dass wir ungesehen schnell wieder auf der erlaubten Straße waren.

Frank schraubte ein Wischerblatt mit Hilfe der Bohrmaschine ab und verschwand mit dem Wischerblatt in der Hand in den Laden. Ich stellte mich so lange in die Sonne. Wobei es zu dieser frühen Stunde echt noch frisch war.

Es dauerte und dauerte … Was machte er nur so lange??? Irgendwann kam er dann endlich wieder raus. Ohne Wischerblätter, aber mit einem Angestellten im Schlepptau. Der Typ war zwar nicht wirklich überfordert, weil wir doch etwas größer sind und daher auch etwas längere Wischerblätter benötigten, aber dennoch etwas unsicher.

Die Befestigungsmöglichkeit der Wischerblätter wurde betrachtet. Der Typ verschwand und kam mit einem Wischerblatt wieder. Montiert! Passt! Frank ging mit zurück in den Laden, holte noch ein zweites Wischerblatt und beglich die Rechnung.



Schnell wechselten wir auch das zweite Wischerblatt. Nun waren wir für den Regen gerüstet. Nicht das wir wirklich welchen haben wollten, aber sicher war sicher.

Einmal günstig Volltanken



Mit einem kleinen Umweg fanden wir den Weg zur Autobahn, tankten Allmo noch mal für günstige 1,10 EUR/Liter voll – der ist aber auch durstig.

Recht schnell ließen wir Luxemburg hinter uns und waren auch schon in Belgien. Allmo freute sich ein neues Land bereisen zu dürfen. Zuvor hatte ich bereits im Internet gelesen, dass die Straßenverhältnisse der Autobahnen in Belgien manchmal etwas schlechter sein sollen. Und so war es tatsächlich. Die Linie zwischen Fahrbahn und Seitenstreifen hatte manches Mal ganz schöne Löcher.

Was auch noch etwas nervte waren die vielen Auffahrten. Gefühlt war an jedem zweiten Kilometer eine Abfahrt/Auffahrt. Wegen auffahrender LKW mussten wir ganz schön aufpassen. Zumal die Auffahrten auch sehr kurz waren.

Belgien diente uns eigentlich nur als Durchfahrt. Doch ganz ohne Zwischenstopp wollten wir auch nicht einfach so durchbrettern. Auf der Suche nach einem möglichen Zwischenstopp war ich auf die Abtei Villers in Viller-la-Ville gestoßen. Die wollten wir uns ansehen.

tbc

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