
Unser erstes Ziel war La Cueveno / Cuevas. Eine Tropfsteinhöhle mit Stalagmiten und Stalaktiten. Um die 250 bis 300 Meter lang. Auf den Ort wurden wir durch Guido und Claudia aufmerksam, die mit ihrem Iveco letztes Jahr Ende April dort waren.
Über die Autobahn A8 kamen wir zügig vorwärts. Die restlichen Kilometer über Land waren entspannt. Auch auf den letzten 5 Kilometern auf einer schmaleren und etwas kurvigen Straße (nur für Fahrzeuge bis 8 m Länge) hatten wir Glück und keinen Gegenverkehr.
Und dann lag sie vor uns: die Tropfsteinhöhle. Aber auch ein Schilderwald. Konnte Guido letztes Jahr noch durch die Höhe durchfahren, denn das ist das Besondere daran, war es jetzt nur noch Anwohnern von La Cuevona und autorisierten Fahrzeugen erlaubt. Dazu zählten wir wohl nicht.
Der ausgeschilderte Parkplatz liegt auf einer schmalen Straße, die nur für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen erlaubt ist. Doch kurz vor dem Eingang der Höhle war ein anderer Parkplatz mit einer etwas steilen Zufahrt. Dummerweise lag die Abbiegespur so, dass wir auf dem Hinweg dort hätten runterfahren können. Also fuhr Frank rückwärts die kurze steile Abfahrt hinunter. Ich dirigierte von außen, damit Allmo nicht von der Rampe hüpft und sich auf die Seite legt. Geschafft!
Zu Fuß erkundeten wir dann die Tropfsteinhöhle, was blieb uns auch anderes übrig. Die Tropfsteinhöhle bildete sich vor Millionen Jahren durch einen Fluss. Noch jetzt fließt ein schmaler Fluss auf der linken Seite durch die Höhle. Ein durch Lichtelemente (in den Boden eingelassen) zur Fahrbahn abgegrenzter Fußweg verläuft auf der rechten Seite.
In der Höhle selbst gibt es nur eine Fahrspur und der Verkehr wird durch eine Ampelschaltung geregelt. Das war vor 11 Monaten noch nicht. Aus Sicherheitsgründen soll man eine Warnweste tragen, wenn man zu Fuß durch die Höhle läuft.
Der Weg durch die Tropfsteinhöhle ist der einzige Zugang zum Dorf La Cuevona / Cuevas. Parkmöglichkeiten sind begrenzt bis nicht vorhanden. Daher ist es nur verständlich, dass Touristen mit ihren Fahrzeugen „ausgesperrt“ werden.
Der Spaziergang durch den Tunnel war interessant und durch die Lichtstreifen auf dem Boden wirkte es gleich noch ganz anders. Allmo war etwas enttäuscht, dass er nicht durch die Tropfsteinhöhle fahren durfte.
Nach diesem kurzen Stopp nahmen wir Kurs auf das nächste Ziel. Wieder kamen wir ohne Gegenverkehr hinunter bis zur größeren Straße. Wobei ich anmerken muss, dass tatsächlich ein Fahrzeug durch den Tunnel gefahren kam, als wir am anderen Ende standen.
Anstatt über die Dörfer zu fahren, fuhren wir zurück auf die Autobahn. Das war nur wenige Kilometer länger und wir liefen nicht Gefahr von irgendwelchen Verkehrsschildern ausgebremst zu werden.
Tbc














































































































































































































































































































































































































