Auch heute lag nur eine kurze Strecke vor uns. Wir fuhren ein wenig über die A8 und bogen dann in Richtung Pimiango ab. Die Fahrt durch das kleine Dorf ist auch mit Allmo problemlos möglich gewesen.

Nördlich von Pimiango befindet sich der Parkplatz zur Cueva del Pindal. Auf dem Weg dorthin stoppten wir am Mirador de El Picu, der kommunistischen Charme versprühte. Schöner als der Blick auf die Küste, waren die schneebedeckten Berge der Picos de Europa, die von dort aus zu sehen waren.



Die Höhle war nicht unser Ziel. Abgesehen davon ist sie montags und dienstags geschossen (heute ist Dienstag) und auch an anderen Tagen nur geöffnet, wenn sich 10 Personen online angemeldet haben.

Allmo suchte sich auf dem überwiegend unebenen Parkplatz eine halbwegs grade Fläche. Danach liefen wir auch schon los. Keine drei Kilometer wollten wir wandern. Das war für Frank überschaubar. Wobei wir auf der recht kurzen Distanz fast 200 Höhenmeter bewältigen mussten. Aber das wussten wir vorher zum Glück nicht.

Wir folgten einer Wikiloc-Strecke, die uns vorbei an dem geschlossenen Besucherzentrum führte. Davor stand die Skulptur eines Mammuts. Oder war es „nur“ ein Elefant? Nein, bestimmt ein Mammut.

Wir folgten den Schildern zur Iglesia de Santa Maria de Tina. Der Weg führte vorbei an der Ermita de San Emeterio und weiter in den Wald hinein. Nach einer Weile stießen wir auf einen anderen Weg und hielten uns links. Über Rasengittersteine aus Beton ging es steil (sehr steil) bergab. Der Holzzaun war zum Teil beschädigt. Umgekippte Bäume zeigten frische Sägespuren. Hier hatten wohl auch die Atlantikstürme gewütet.



Ein Wasserfall floss die Felsen hinunter. Den gibt’s wohl nur nach Regen zu sehen. Und dann hatten wir auch schon die Iglesia de Santa Maria de Tina erreicht. Es handelt sich um die Ruine einer ehemaligen Kirche. Bis auf die Außenwände ist nicht viel vorhanden. Der rückwärtige Bereich sah von außen so aus, als wäre er rekonstruiert und die Dächer neu gedeckt worden. Beim Kirchenschiff selbst fehlte jegliches Dachgebälk. Es lag aber auch nichts davon auf dem Boden.



Wir unternahmen noch einen Abstecher ans Meer. Natürlich nur aus erhöhter Position. Steile Klippen grenzen das Land vom Meer ab. Und dann gingen wir auch schon wieder zurück. An der Ermita sprach irgendeine Dame vor laufenden Kameras.

Auch wenn die Cueva del Pindal geschlossen hat, folgten wir den Wegweisern. Der Zugang zur Höhle ist vergittert, das Kassenhäuschen unbesetzt. Auf der anderen Seite lag vor uns das Meer, mit interessanten Felsen.



Nach 2,7 km und fast 200 Höhenmetern hatten wir unsere Runde beendet und waren zurück bei Allmo. Die Wolken hatten sich fast gänzlich verzogen. Nur noch ein paar weiße Wattewolken waren übrig. Die Sonne schien, der Himmel war strahlend blau. Auch wenn wir nicht direkt am Meer stehen, werden wir diesen ruhigen Platz nicht verlassen. Wir setzten uns in die Sonne und genossen die Wärme.

Am späten Nachmittag zogen wieder Wolken auf. Für die frühen Morgenstunden war erneut Regen gemeldet.


Zum Abendessen hatte Frank die Idee Reibekuchen aus Süßkartoffeln zuzubereiten. Dies glückte nicht so ganz und so gab es ein Süßkartoffel-Zwiebel-Durcheinander und dazu Apfelmus.

Kurz vor Einbruch der Dunkelheit verschwand ein PKW im Wald hinter uns. Das ist eine Sackgasse, die zum Leuchtturm führt. Der Zutritt ist durch ein großes Tor versperrt. Ein weiterer PKW kam etwas später auf unseren Platz gefahren. Bevor wir ins Bett gingen, waren beide wieder gefahren. Und wenn nochmal jemand in irgendwelchen Apps behauptet, der Müll (Taschentücher, etc.) würde von Campern kommen, den können wir eines besseren Belehren.

Mittwoch, 11. März 2026

Die Nacht verbrachten wir ungestört unter einem sternenklaren Himmel. Ohne irgendwelche Geräusche, die den Schlaf störten. Auch der Esel, den wir tagsüber gehört hatten, schlief. Nur der Lichtschein des Leuchtturms zog alle fünf Sekunden über uns hinweg.

Frank hörte wie es gegen 6 Uhr zu regnen begann. Ich wurde erst eine Stunde später wach. Es war trocken, jedoch nicht lange und wir bauten schnell das Dachzelt ab.

Eine Wetterbesserung war erstmal nicht in Sicht, als wir uns auf den Weg machten.

tbc

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