Unsere Zeit ist langsam begrenzt und wir schlugen den Weg in nördliche Richtung ein. Unendliche Weiten (mit Feldern) lagen vor uns. Die ersten Bäume blühen. Wir fuhren durch ein paar kleine Ortschaften. Bis Zamora fuhren wir nicht. Auf eine Nacht in städtischer Bebauung verzichten wir gerne. Stattdessen schlugen wir unser Nachtlager in Fuentespreadas auf.

Der kostenfreie Womo-Stellplatz (Area de Autocaravanas) befand sich außerhalb vom Dorf, etwas erhöht, mit Picknickbänken, Wasseranschluss und sogar einer Entsorgung. Auf dem angrenzenden Fußballplatz war nichts los. Und alle Camper (noch drei andere) standen auf dem Gelände weit verteilt.



Wir genossen die Sonne, die auf rund 800 Metern mit einem leicht frischen Wind daherkam. Zum Abendessen zauberte Frank uns Gyros-Geschnetzeltes mit Krautsalat, Feta und Zaziki.



Montag, 2. März 2026

Ruhig war es in der Nacht. Wir hatten schlimmes befürchtet, weil am Abend noch öfter Hundegebell zu hören gewesen war. Die Sonne ging genau zur Doka hin auf. So perfekt in Richtung Osten standen wir schon lange nicht mehr.

Nach dem Frühstück ging’s auch schon weiter. Bis zu einem von drei kostenfreien Stellplätzen für Camper in Zamora, war es nicht weit. Wir hatten uns den Aparcamiento para Autocaravanas im Südosten ausgesucht. Sowohl die vier Plätze für Camper, als auch die Pkw-Parkplätze waren auf dem kleinen Parkplatz frei. Damit hatten wir nicht gerechnet.

Der Platz befand sich direkt am Fluss Douro. Der angrenzende Bereich mit Picknickbänken muss kürzlich noch unter Wasser gestanden haben. Über die alte (restaurierte) Fußgängerbrücke gelangten wir schnell in die Altstadt von Zamora.



Zu beiden Seiten sahen wir alte Wassermühlen (Acenas). Entlang des Flusses befinden sich noch mehrere solcher Wassermühlen. Bei den Wassermühlen auf der südlichen Flussseite stand ein großes Durchgangsverboten-Schild, auch wenn der Zaun umgefallen und das Flatterband lose war. Wir hielten uns daran.



Später gingen wir zu den Wassermühlen auf der nördlichen Seite des Douro, den Acenas de Olivares. Doch da es sich um ein Museum handelt und diese in Spanien grundsätzlich montags geschlossen sind, war der Zugang versperrt.

Auf dem Weg zur Catedral del Salvador de Zamora kamen bereits an anderen Kirchen und Konventen vorbei. Vom Mirador del Troncoso blickten wir auf den Douro. Die Sonne stand für Fotos leider nicht ideal. Dafür mussten wir nicht frieren.



Auf dem Plaza de la Catedral de Zamora stehen an einem Rand Säulen und auch auf dem angrenzenden Gelände des Castillo standen Säulen nebeneinander. Das Tor zur Kathedrale war verschlossen und auch sonst hätten wir keine 4 Euro pro Person für einen Kirchenbesuch ausgegeben.



Das Castillo war erstaunlicherweise geöffnet, der Eintritt ist kostenfrei. Und somit nutzten wir die Gelegenheit und sahen uns im Castillo um. Die Gebäudeteile sollen aus dem 13. bzw. 18. Jahrhundert stammen. Der Teil mit den Bögen scheint rekonstruiert zu sein. Außer Mauern bzw. Mauerresten gab es nicht viel zu sehen. Ein Künstler stellt ein paar abstrakte Skulpturen aus, weitere davon standen auf der Freifläche vor dem Castillo.



Es gab die Möglichkeit in die obere „Etage“ zu laufen, was wir taten. Wir umrundeten das Castillo mit Blick auf Zamora.



Durch das Bishop’s Gate verließen wir die Altstadtbereich und gingen runter zum Fluss. Wir stellten fest, dass die Wassermühlen heute nicht besichtigt werden können und kehrten über die alte Brücke zu Allmo zurück. Dieser hatte Gesellschaft von einem neueren IVECO Eurocargo bekommen.



Was bleibt zu Zamora zu sagen? Kann man machen, muss aber nicht.



Auf dem Weg raus aus Zamora stoppten wir für ein paar Kleinigkeiten bei Mercadona und fuhren dann noch rund 15 Kilometer weiter. Wir hatten einen Stellpatz Area de Autocaravanas in Montamarta ins Auge gefasst.

tbc

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