Am nördlichen Rand von Dikili fuhren wir an den Strand. Der Weg führte vorbei an Baumwollfeldern. Die weißen Wattebäusche waren deutlich zu erkennen.

Wie so oft, standen am Strand ein paar türkische Wohnwagen geparkt. Die im Moment jedoch nicht bewohnt waren. Vielleicht am Wochenende. Oder auch nicht.

Leider hatte es sich in der Zwischenzeit etwas zugezogen. Dafür war der Wind aber auch etwas schwächer geworden.

Frank widmete sich – mal wieder – dem undichten Dach. Wobei wir hoffen, dass es mit dem Regen langsam vorbei ist.

Gegenüber von uns befand sich die griechische Insel Lesbos. Zum Greifen nah. Daher war es kaum verwunderlich, dass wir beim Geopark zwischendurch im griechischen Handynetz waren.

Kurz vor Sonnenuntergang tauchte die Sonne in Höhe von Lesbos unter den Wolken hervor und dann war sie auch schon untergegangen.

Zum Abendessen gab’s (wie passend) Kritharaki mit einer Currywurst-Pfanne.

Als Begleitung hörten wir türkische Musik von ein paar jungen Männern, die mit ihren Autos zum Sonnenuntergang gekommen waren.






Freitag, 06. November 2026

Der nächste Tag startete direkt freundlich, mit blauem Himmel und Sonnenschein. Klar, dass wir uns keinen Millimeter mit Allmo wegbewegten. Wobei die beinahe 15 Grad am Mittag in Verbindung mit etwas Wind, doch frisch waren.  Immerhin die Füße tauchten ins Wasser ein.

Frank bekam einen Sommerhaarschnitt verpasst und versuchte das Kajak zu flicken. Ein Hund sah ihm dabei aufmerksam zu.

Zum Abendessen bereiteten wie Langosi/Lángos zu. Ein Hefeteig, der frittiert und herzhaft belegt wird. Es ist ein beliebtes rumänisches Street Food, stammt aber eigentlich aus der ungarischen Küche. Uns erinnert es an Kotu Roti aus Sri Lanka.






Samstag, 07. November 2026

Bei viel Sonnenschein und ohne Wind spazierte ich am nächsten Morgen in die Stadt Dikili zum Supermarkt und wieder zurück. Einige Straßenhunde und noch mehr Straßenkatzen kreuzten meinen Weg. Ansonsten waren gefühlt die Bürgersteige hochgeklappt und die Fensterläden vieler Häuser geschlossen.

Kaum bei Allmo angekommen zogen Wolken auf und leider begleitet mit Wind. So hatten wir uns einen erneuten Tag, entspannt am Strand nicht vorgestellt.

Zudem die Erkenntnis, dass meine Kreditkarte gehackt wurde. Das Sicherheitsteam der easybank hat auffällige Transaktionen festgestellt. Zu Recht. Die Zahlung an Etsy wurde nicht von mir getätigt. Ein Schaden entstand nicht, weil der Buchung abgelehnt wurde. Nur blöd, dass die Karte jetzt gesperrt ist.

Nach ein bisschen Sport gab’s zum Abendessen die zweite Portion Kritharaki-Currywurst-Pfanne.





Sonntag, 8. November 2026

Natürlich ließ der Wind am Abend weiter nach und der nächste Tag (Sonntag) startete sonnig.

Wie jeden Morgen, hörten wir um kurz nach halb 7 Uhr den Muezzin rufen. Dauerte es sonst ca. fünf Minuten, war er am Sonntag besonders schnell fertig. Gegen Mittag fuhren wir dann doch weiter, weil’s mit etwas Wind doch nicht so gemütlich war.

Tbc

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