Deutschland: Sächsische Schweiz – Bastei

Nach einer erneut ruhigen Nacht setzten wir am Morgen wieder mit der Fähre über. Es war freundlich, aber etwas frisch. Die Wanderung zur Bastei stand auf dem Programm. Dazu folgten wir dem Basteiweg, der uns raus aus Wehlen und hinein in schöne felsige und sehr grüne Landschaft brachte. Der ausgeschilderte Wanderweg war stellenweise schmal und sehr matschig, so dass wir lieber auf Teer weiterliefen.




Nach 5 Kilometern erreichten wir die Parkplätze an der Bastei und befanden uns inmitten deutscher und asiatischer Reisegruppen wieder. Von den Aussichtspunkten blickten wir auf die umliegenden Felsen und auf die Elbe. Wunderschön!






Wir folgten dem Weg auf dem Felsrücken, über die Brücke (Die Felsenburg Neurathen war wegen Baufälligkeit gesperrt) und zig Stufen hinunter nach Rathen. Zu beiden Seiten des Weges ein Bild der Zerstörung: gefühlt stand kein Baum mehr. Ein Unwetter im Sommer hatte die Bäume entwurzelt bzw abknicken lassen.








Wie gut, dass wir den zwar längeren, aber deutlich schöneren Aufstieg über Wehlen hinauf zur Bastei genommen hatten. Die Stufen hätten wir nicht nach oben laufen wollen und landschaftlich reizvoller war die andere Strecke auch.






An der Elbe entlang gingen wir zurück zur Fähre, setzen über uns waren nach 12 km bzw 3:40 Stunden wieder bei Allmo 🚒.

Es graute mir etwas vor dem Rückweg zur Bundesstraße, doch den Weg legten wir ohne Zwischenfälle zurück. An den extrem schmalen Passagen kamen wir nicht vorbei. Als wir auf dem Hinweg an der Durchfahrtsbeschränkung bis 2,10 m ankamen, hielten wir uns alternativ auf dem rechten Weg, dabei hätten wir ganz links fahren müssen. Das da eine weitere Straße war hatten wir übersehen und uns durch den sehr schmalen Weg geschlängelt.
Auf dem Rückweg sollten wir laut Gockel geradeaus fahren, wobei wir von links kamen. Also ignorierten wir Gockel und bogen links ab. Da stand dann ein Sackgassen-Schild, wobei wir ja von dort gekommen waren. Also kehrten wir um, folgten Gockel und Frank entdeckte dann das 2,10-m-Schild zur linken und noch weiter links der Straße die wir auf dem Hinweg genommen hatten. Somit wurde nichts aus Zwetschen pflücken. Dabei schmeckten die sehr gut.

Wir fuhren über die Bundesstraße zurück nach Bad Schandau. Dort legten wir bei LIDL einen etwas größerem Einkauf ein (in Tschechien soll’s teurer sein). Hinter Schmilka rollten wir über die Grenze (eigentlich für LKWs verboten, aber wir sind ja ein Camper-LKW). Tschüss Deutschland, wir sehen uns Anfang März wieder.

Tbc

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