Zum Übernachten wollten wir nach Wehlen fahren, ans südliche Ufer der Elbe, bei Pötzscha. Zuvor stoppten wir noch bei Lidl (sonntags geöffnet wegen dem Tourismus) und besorgten uns etwas fürs Abendessen.

Der Weg zum ausgesuchten Parkplatz am Freibad war auf den letzten Kilometern sehr abenteuerlich und schmal. Wie gut, dass uns bei dem Regenwetter niemand entgegenkam. Später entdeckte Frank, dass Allmo unterwegs Zwetschgen gepflückt hatte.

Endlich am Ziel war der Parkscheinautomat außer Betrieb. Die Park App wollten wir uns nicht herunterladen, weil der Betreiber unverschämterweise 2 Euro Aufschlag an Gebühren erhebt und die Bewertungen im Playstore auch nicht gerade die Besten sind.

 
Wir legten eine Parkscheibe hinter die Windschutzscheibe, denn das ist der übliche Umgang mit einem defekten Parkscheinautomaten. Wohl war mir dabei nicht, hätte ich doch lieber 14 Euro für 24 Stunden bezahlt und wäre auf der sicheren Seite gewesen nichts falsch zu machen.

Montag, 21. September 2026

Bereits gegen 8 Uhr bestiegen wir am nächsten Morgen die Fähre, die uns auf die andere Seite der Elbe, zur Stadt Wehlen, brachte. Diese fuhr im 10 Minuten Takt und ist nur für Fußgänger und Radfahrer zu nutzen.


Aufgrund der Wetterlage (es soll immer Mal wieder etwas tröpfeln und ab dem Mittag auch was mehr), schlugen wir den Weg zum Steinbruchpfad ein. Dieser führte uns in den Wald, in welchem sich der ehemalige Steinbruch befindet.




Unterwegs entdecken wir zunächst Reste der Schienen, dann Loren und andere stark verrostete Geräte. Ein paar Gebäudereste existierten auch noch. Den Abstecher zu einer der Abbauwände des Elbsandsteins nahmen wir mit. Früher wie heute, fühlen sich Künstler in dem Wald wohl.




Ein kleines Highlight war die Begegnung mit Lurchi, dem Salamander. Später wurde der Weg etwas uninteressanter und verlief oberhalb der Felswand.




Wir legten eine kurze Rast an der Elbe ein, bevor es wieder mal, diesmal aber etwas stärker, zu regnen begann. In Wehlen angekommen war es wieder trocken. Während ich noch die Reste der Burg Wehlen erklomm, wartete Frank am Fähranleger auf mich. An mehreren Stellen sind Hochwassermarkierungen an den Häusern zu sehen.




Nach fast 11 km bzw 4 Stunden waren wir zurück bei Allmo 🚒. Kurz drauf begann es erneut zu regnen. Den restlichen Tag über war das Wetter sehr wechselhaft.

Zum Abendessen bereiteten wir uns in der Doka Pinsa-Cheese-Burger zu. Viel Auswahl hatten wir eh nicht. Wir verbrachten erneut eine entspannte Nacht.

Tbc

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