
Ein neues Land wartete auf uns. Auf dem Weg nach Ungarn stoppten wir bei unserem Reise-Lebensmittel-Discounter des Vertrauens und kauften ein paar Kleinigkeiten.
Frischen Diesel gab’s auch noch für Allmo, für 1,92 Euro den Liter. In Ungarn mussten die Preise ähnlich sein.
An der kleinen Grenze Tornanádaska-Turna nad Bodvou (Torna) Határátkelő stoppten wir am Seitenstreifen und nutzten die Gelegenheit für Fotos.
Wir waren erst wenige Kilometer auf der ungarischen Straße gefahren, als Frank bei meinem Ausspruch „na hoffentlich ist die Straße mautfrei“ verunsichert war. Nein, keine Sorge. Die UTA-Mautbox leuchtete weiterhin grün und wir konnten bedenkenlos durch Ungarn fahren. Aber die Straße war in einem so schlechten Zustand, dass es eine Frechheit wäre, dafür eine Straßenmaut zahlen zu müssen. Der Zustand änderte sich auch die nächsten 25 km nicht.
Es war schönes Wetter gemeldet also steuerten wir einen Platz an einem Stausee, dem Rakaca-viztároló, an. Am Ufer standen alle paar Meter kleine überdachte Picknickbänke. Einige waren besetzt. Klar, es ist Wochenende und gutes Wetter. Wir stellten uns parallel zu einer freien Garnitur. Wobei unsere Stühle bequemer sind als eine Holzbank.
Frank schnappte sich das Kajak, pumpte es auf und stach in See. Ich saß währenddessen gemütlich im Schatten.
Zum Abendessen gab’s Schweinefilet mit grünem Salat (Spinat, Nektarine, Tomate, Avocado).
Die jungen Erwachsenen, die tagsüber etwas Musik hörten (ausschließlich ungarische Lieder), waren später am Abend ruhig und wir hatten eine entspannte Nacht.
Sonntag, 04. Oktober 2026
Den sonnigen Sonntag verbrachten wir mit viel Nichts tun (ein bisschen die weitere Reise planen und über den Staudamm laufen – ich; über den See paddeln – Frank). Die zweite Paddeltour fiel ins Wasser, weil der drop-Stitch-Boden platt war. Frank war wenig begeistert und erstmal mit Kleben beschäftigt.
Zum Abendessen gab’s schnelle Küche: Toastbrot in Eier getunkt mit Schinken und Zwiebeln. Dazu Spinat-Nektarine-Salat.
Im Laufe des Tages waren alle anderen Seebesucher verschwunden und wir verbrachten die Nacht allein am Stausee.
Montag, 5. Oktober 2026
Schon früh setzte der Verkehr ein (klar, es war Montagmorgen, ein Arbeitstag) und auch in einer hohen Frequenz. Um 5 Uhr war die Nachtruhe somit vorbei.
Nach dem Frühstück fuhren wir weiter.
Tbc














































































































































































































































































































































































































