
Unser Zielgebiet befand sich um den Hahnenkamm herum. Landstraßen führten durch eine grüne hügelige Landschaft. Schließlich landeten wir auf rund 600 Höhenmetern.
Von dem kleinen Wanderparkplatz an der St.-Katharinen-Kapelle führt ein kurzer Weg geradewegs auf die Ruine der kleinen Kapelle zu. Ursprünge gehen in das 12. / 13. Jahrhundert zurück. Um 1760, die Kirche war schon nicht mehr in Funktion, wurden die Mauersteine als Steinbruch genutzt und entsprechend entwendet. Inzwischen wurden die Mauerreste ein wenig Instandgesetzt. Ein Glockenturm aus Holz errichtet, in dem eine der zwei ursprünglichen Glocken wieder ihren Platz gefunden hat. Wir blickten über die Region Hahnenkamm.
Am Parkplatz erklären Infotafeln den Sternenhimmel und die Lichtverschmutzungen. Der Ort ist demnach ideal, um den Sternenhimmel zu beobachten. Nur schade, dass ein Schild die Übernachtung in Fahrzeugen verbietet.
Unser nächstes Ziel lag rund 8 km entfernt. Theoretisch führt sogar ein Wanderweg dorthin. Doch mir ist nicht nach Laufen, ansonsten hätte ich Frank mit Allmo vorgeschickt.
Wir schlängelten uns zur Steinernen Rinne. Davon gibt es in der Region mehrere, doch diese, bei Wolfsbronn, soll mit am schönsten sein. Es handelt sich um eine aus Kalkstein entstandene natürlich Rinne, durch die Quellwasser fließt.
Vom Parkplatz, der sich direkt an der Hauptstraße befindet, waren es nur wenige Meter, bis zur Steinernen Rinne, die sich dann den Hügel nach oben hin zieht. Ein Holzzaun verhindert, dass man zu nah an die mit Moos überwucherte Rinne herangeht. Anfassen ist verboten. Stützmauern stabilisieren das fragile Konstrukt. Ein Interessantes Bauwerk der Natur.
Wir folgten dem Weg nach oben, bis die Rinne endete. Weit war es nicht, aber es reichte uns. Ob es weiter oben noch mehr zu sehen gegeben hätte wissen wir nicht.
Auf dem Weg zurück zu Allmo begann mein rechter Knöchel zu schmerzen. Die Knie sind auch nicht fit. Nicht gerade die besten Voraussetzungen für den Mammutmarsch am Samstag.
Zum Übernachten fuhren wir wieder 1,5 km zurück. Dort gibt es, ein klein wenig abseits der Hauptstraße, einen Picknickbereich unter Bäumen. Allmo stellte sich an den Rand und wir machten es uns zwischen den Pusteblumen und Löwenzahn mit unseren Stühlen gemütlich.
Ich gönnte mir eine Mittagsruhe, während Frank die Sonne genoss. Leider wird sich das gute warme Wetter nicht halten. Zum Abendessen gab es Chicken-Cheese-Burger. Auch im Schatten war es angenehm. Doch zum Abend hin zog es sich mehr und mehr zu. Regnen soll es erst morgen Nachmittag.
Dienstag, 5. Mai 2026
In der Nacht war es ruhig. Am Morgen wurden wir durch Vogelgezwitscher geweckt.
Zwei Tage später stellten wir fest, dass Frank nach dem Frühstück sein Sitzkissen nicht mitgenommen hatte …
Tbc














































































































































































































































































































































































































