Allmo am Kloster Sveti Mihovil


Das Kloster Sveti Mihovil war unser Ziel. Dort wollten wir an der Klosterruine übernachten. Hinter der Klosterruine war die Weiterfahrt für sämtliche Fahrzeuge durch den Wald gesperrt, somit parkten wir Allmo gegenüber der Ruine und gingen zu Fuß weiter.

Zum Limski Kanal, auch Lim Fjord genannt, einem Seitenarm des Mittelmeeres, führte ein alter Weg, den die Mönche früher gegangen waren. Auf einer Wegstrecke von 600 Metern mussten 100 Höhenmeter überwunden werden.

Zunächst durch Wald und dann über teilweise glatt getretene Felsen ging es immer schön bergab, bis wir endlich das Wasser erreichten. Wir stürzten uns in die Fluten. Nein, wir gingen gesittet ins Wasser, das eine erfrischend angenehme Temperatur hatte. Leider gab es Seeigel, die mir das Badevergnügen etwas vermiesten.






Nach dem kurzen Aufenthalt im Wasser genossen wir die Ruhe und die Sonne. Es war einfach nur herrlich. Doch mit Schrecken dachte ich bereits an den Aufstieg. Nach einer Weile quälten wir uns den Berg hoch. Man, was war ich am Fluchen. In den letzten Tagen sind wir ständig irgendwelche steilen Wege hinunter und wieder hinaufgelaufen. Mein Bedarf daran war für die nächste Zeit gedeckt.





Zurück bei Allmo begannen wir zu kochen. Frank trug den Raketenofen und das Zubehör zu den Holzbänken, die wenige Meter von Allmo entfernt standen. Während ich mich ums Brot backen und Salat schneiden kümmerte, feuerte er den Raktenofen an und briet unser Fleisch und Zwiebeln. Schnell war ein köstliches Abendessen gezaubert.


Zum Schutz gegen die Moskitos, die sich bereits auf dem Weg zum Wasser über mich her gemacht hatten, zog ich mir lange Kleidung an. Jetzt hatten die Viecher nicht mehr so leichten Zugriff aufs Buffet 😉.

Das Durchfahrt-Verboten-Schild schien die Einheimischen nicht zu interessieren. Es herrschte ein reges Kommen und Gehen in den Wald hinein und hinaus.

Nach dem wir wieder alles aufgeräumt und verstaut hatten warfen wir noch einen Blick in die Ruine des Klosters. Von den Wandmalereien war nicht mehr viel übrig, zumindest in dem zugänglichen Bereich. Nicht verwunderlich, wenn diese Wind und Wetter ausgesetzt sind. Und dann setzte auch schon die Dämmerung ein.




Donnerstag, 13. Oktober 2022

Wir hätten gestern bei der Zubereitung schon ahnen müssen, dass die Nacht besch… werden würde. Die Hunde im nahegelegenen großen Zwinger gaben ihr Bestes. Die ganze Nacht lang war Gebell zu hören und wenn die Hunde ausnahmsweise mal still waren, dann setzte Emma ein. Mit ihrem Futter war sie hochgradig unzufrieden und teilte uns das laut stark Maunzend mit.

Entsprechend „gut gelaunt“ starteten wir in den Tag und flüchteten schnell von diesem Ort.


tbc

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