
In Österreich kamen wir sehr gut vorwärts. Die Bundesstraßen waren alle sehr gut in Schuss und wieder mal freuten wir uns, dass wir unter 7,5 Tonnen liegen. Wir durchfuhren die Bundesländer Kärnten und Steiermark und landeten schließlich in Oberösterreich.
Vielfach folgen wir einem Flusslauf, hohe Berge mit Schnee rückten immer näher. Trotz der Durchfahrt einiger Dörfer und Städte kamen wir sehr gut voran.
In Bad St. Leonhard im Lavanttal stoppten wir, um uns die Burgruine Gomarn anzusehen. Wie gestern, begann es kurz vor Erreichen des Ziels zu regnen. Wir suchten in der Stadt einen geeigneten Parkplatz am Hauptplatz, was wir auch schafften.
Trotz der Regentropfen liefen wir von dort in Richtung der Kirche. Hinter der Kirche befindet sich die Burgruine auf dem Schossberg. Schnell spazierten wir einmal durch das sehr leicht zugängliche Gelände der Ruine.
Erstmals genannt wurde die Burg St. Leonhard im Jahr 1278. Bis ins 18. Jahrhundert hinein fanden immer wieder Bauarbeiten an der Burg statt. Nach zwei Bränden war die Burg dem Verfall gewidmet. Heute finden im Inneren Feste und Veranstaltungen statt.
Wir suchten noch das daneben gelegene, sehr saubere, öffentliche WC auf. Man hätte beinah vom Boden essen können. Daumen hoch und herzlichen Dank an die Gemeinde. Flott ging’s im Regen zu Allmo zurück.
Während der weiteren Fahrt wechselten sich Sonne und Wolken, Regen und kein Regen ab. Wir fuhren hinauf nach Hohentauern. Die Passhöhe des Triebener Tauernpass ist bei 1274 Metern erreicht. Dort lang nicht nur Schnee auf den Berggipfeln, sondern es befanden sich auch noch Schneereste neben der Straße.
Der Weg führte uns wieder steil bergrunter. Später fuhren wir noch über den Pyhrn-Pass, der mit 954 Metern Scheitelhöhe nicht mehr ganz so hoch lag. Größere Schneemengen gab es dennoch am Wegesrand. Eine präparierte Piste führte die Wurzer Alm hinunter ins Tal, hinauf geht’s mit einer Standseilbahn. Auf dem großen Parkplatz war nicht so viel los.
Wir fuhren noch bis Kniewas/Steyrbrücke und parkten Allmo auf einer kleinen Fläche neben der Steyr. Leider recht nah an der Straße, mit etwas Sichtschutz durch dünne Bäume ohne Laub.
Weil das Mittagessen nur aus einem Muffin während der Fahrt bestand, begannen wir direkt mit der Essenszubereitung. Heue gab es die restlichen Wraps, wieder mit Ei und Leberkäse. Wir aßen quasi draußen im Stehen. Immerhin war es Trocken und von den Temperaturen okay. Wobei leider keine Sonne schien.
Mittwoch, 26. März 2025
Nach einer relativ entspannten Nacht waren wir am Morgen wieder früh auf und starteten direkt nach dem Frühstück. Das Wetter sah heute leider nicht viel besser aus als gestern. Die Wolken hingen in den Bergen. Immerhin war es noch trocken. . In der Nacht hatte es stärker geregnet.
Rund 120 Kilometer trennten uns von der Grenze zu Deutschland. Wir kamen zügig voran und nutzten die Chance in Österreich noch einmal Allmos Tank zu befüllen. Dieser war diesmal auch fast leer. Wir konnten 70 Liter (bei einem 80 Liter Tank) nachtanken. Schärding ist der letzte Ort vor der Grenze. Der Inn bildet die Staatsgrenze.
Über die alte Brücke dürfen wir mit Allmo nicht fahren. Zwar wären wir mit 3,40 Meter Durchfahrtshöhe noch durch das alte Tor gekommen, aber an der Brücke wäre Schluss gewesen. Diese war nur bis 2,8 Tonnen zugelassen. Also fuhren wir über die neue Brücke.
Auf deutscher Seite stand ein Polizist und sah sich die mit Schrittgeschwindkeit vorbeifahrenden Fahrzeuge an. Er schaute freundlich und gab uns kein Signal zum Anhalten. Also fuhren wir weiter. Und somit waren wir, nach 6 Monaten und 10 Tagen wieder zurück in Deutschland. Damals waren wir in Füssen über die Grenze gefahren, nachdem Allmo zuvor noch seine alte Feuerwache besucht hatte.
Tbc
Junge….Junge….geschafft…..
war im Nachhinken mit dem Urlaubsbericht von Sandra.
Hab jetzt fast 1.30 Std. gelesen und mir wurde nicht langweilig.
tolle Abenteuer und immer wieder Lustiges dabei…..
Schön daß wir uns kennengelernt haben.
Wir wünschen weiterhin tolle Abenteuer……
LG von Ulli und Caro
Hallo Caro und Ulli,
wie fleißig und tapfer, so viel am Stück nachzulesen. Aber ihr seid ja auch zwischendurch wieder ein klein wenig unterwegs gewesen.
Das Abenteuer „Fährfahrt“ zusammen mit euch, werden wir so schnell nicht vergessen.
Vielleicht sehen wir uns ja bei einer der nächsten Reisen.
Euch auch immer eine schöne und sichere Fahrt und viele interessante Wanderungen.
Liebe Grüße
Sandra und Frank