
Für die rund 80 km zum Parkplatz an der Cheile Turzii Schlucht bei Petreștii de Jos, benötigten wir zwei Stunden. Die Hälfte der Strecke führte über Straßen, die für zwei PKWs breit genug waren. Allmo musste sich des Öfteren schlank machen.
In Cluj-Napoca/Klausenburg staute es sich in der Gegenrichtung (hinein in die Stadt) über Kilometer. Wo wollten die alle hin?
Wie nicht anders zu erwarten, war der Parkplatz an einem Samstag um 11 Uhr voll. Allmo hüpfte über die hügelige Parkfläche, stellte sich irgendwo hin, wo er nicht im Weg stand. Erstaunlicherweise standen wir fast gerade.
Die Zahl der Fahrzeuge wirkte abschreckend, zumal sich am anderen Ende der Schlucht noch größere Parkflächen befinden. Was tun? Auf Morgen warten (keine Sonne, dafür viele Wolken gemeldet) oder einfach loslaufen? Wir entschieden uns für Letzteres.
Zu Anfang wählten wir den Weg durch die Schlucht und waren zunächst allein. Die Felsen ragten rechts und links neben uns empor. Wir entdeckten Kletterer an den steilen Felswänden.
Mehrfach wechselten wir über Brücken die Flussseite. Manche Passagen entlang der Felswand waren mit Metallseilen zum Festhalten gesichert.
Am Ende der Schlucht gibt’s große kostenpflichtige Parkplätze und Gastronomie. Wir waren froh durch Moni und Micha inspiriert worden zu sein. Der Parkplatz an der anderen Seite der Schlucht ist viel besser, zumal wir von dort direkt auf die Felsen blickten.
Für den Rückweg gab es drei Möglichkeiten. Den gleichen Weg zurück (eigentlich keine Option) oder über einer der Felsseiten? Letztlich entschieden wir uns für den etwas längeren Weg entlang der Südseite. Dieser war etwas länger und somit weniger steil, weil die Höhenmeter sich besser verteilten. Außerdem hatten wir die Sonne im Rücken und somit eine bessere Sicht auf die andere Felswand (ohne Gegenlicht).
Zunächst gingen wir sehr steil durch den Wald bergauf. Wir legten mehrere Verschnaufpausen ein. Vorsichtshalber aktivierte ich das Bärenglöckchen.
Auf dem Plateau angekommen lag die Schlucht genau vor uns. Besser hätte die Aussicht nicht sein können.
Und dann ging’s auch fast nur noch bergab. Teilweise auch etwas steiler, aber wohl keinen Vergleich zu dem anderen Weg auf der Nordseite.
Nach 8,6 km bzw. 3:50 Stunden waren wir zurück bei Allmo. Wir setzten uns mit einem kühlen Radler und Eis neben Allmo und blickten auf die Felswände.
Ins Gespräch kamen wir mit einem Paar aus Essen, die sonst Defender fahren, jetzt aber mit einem normalen Pkw unterwegs waren.
Auch ein paar junge Pfadfinder, die wir unterwegs bereits gesehen hatten, kamen, um mit uns über Allmo zu sprechen.
Von ein paar Rumänen bekamen wir noch einen Tipp für eine andere Wanderung in der Nähe. So viele Kontakte wie heute hatten wir schon lange nicht mehr.
Zum Abendessen gab’s Rucola-Feta-Heidelbeeren-Salat mit Hackröllchen.
Die beiden Platz-Hunde, von denen kein Mucks zu hören war, bekamen ein paar Streicheleinheiten und etwas Futter.
Sonntag, 11. Oktober 2026
Still war es in der Nacht. In den frühen Morgenstunden begann es etwas zu tröpfeln. Im leichten Nieselregen bauten wir später das Zelt ab.
Die Wanderung die wir gestern vorgeschlagen bekommen hatten (Cheile Tureni), hatten wir eh schon abgehakt, weil es eher ein Klettersteig als eine Wanderung gewesen wäre. Und somit war erstmal Regenprogramm angesagt.
Tbc














































































































































































































































































































































































































