
Auch wenn der Tag nicht wie erhofft mit blauem Himmel und Sonne startete, nahmen wir Kurs auf das Schwarze Meer. Auf einen Besuch des Donaudelta verzichteten wir ebenso wie auf die Besichtigung alter Steine.
Unterwegs tankten wir für umgerechnet 2,05 Euro und konnten umsonst unseren Frischwassertank auffüllen.
Die letzten fünf Kilometer von Vadu bis an den Strand Plaja Sălbatică – The Wild Beach bestanden zunächst aus ruckeligen Betonplatten, dann aus einer Piste mit Schlaglöchern (gut an den Wasserpfützen zu erkennen) und dann noch ein kurzes Stück über eine leicht sandige Piste (sehr angenehm). Und schon waren wir am Schwarzen Meer. Hat nur 5 Wochen gedauert, um Sand zwischen den Zehen zu spüren.
Das Schwarze Meer umfasst eine Fläche von 436.400 qkm, was über 61.000 Fußballfeldern entspricht. Über den Bosporus, dem Marmarameer und den Darnellen ist es mit dem Mittelmeer verbunden. Neben Rumänien Grenzen Bulgarien, Türkei, Georgien, Russland und Ukraine an das Schwarze Meer.
Der kilometerlange Küstenstreifen liegt voller Muscheln. Möwen und sogar ein paar Quallen liefen über bzw. lagen am Strand. Müll gab es nur sehr, sehr wenig. Grundsätzlich liegt in Rumänien sehr wenig Müll an den Straßenrändern. Auch illegale Müllkippen sind wenig vorhanden.
Es war ungewohnt mit Meeresrauschen einzuschlafen. Am frühen Morgen rappelte der Wind am Dachzelt.
Donnerstag, 22. Oktober 2026
Ein Tag Nichts tun stand auf dem Programm. Zum Mittagessen kochten wir, um damit eventuellem Regen am späten Nachmittag zu entkommen. Es gab Bratwurst mit Mexiko-Gemüse und Kritharaki.
Abends ließ sich für fünf Minuten die Sonne blicken, bevor sie kurze Zeit später unterging. Hat sich gar nicht gelohnt.
Freitag, 23. Oktober 2026
Die Nacht war windstill, dafür setzte jedoch irgendwann Regen ein. Wie gemeldet blieb es tagsüber nass und ungemütlich.
Am Mittag entschieden wir, doch noch weiterzufahren. Unsere Batterien waren nur noch auf 41 Prozent, was bedeutet, dass wir irgendwann in der Nacht keinen Strom mehr haben würden.
Der Strandhund, der wohl die ganze Zeit an Allmos Seite im Windschatten gelegen hatte, bekam eine Futterspende. Das blieb nicht unbemerkt und ich verteilte den restlichen Beutelinhalt.
In den beiden Tagen hörten wir des Öfteren (Kanonen) Schüsse. Es klang, als wenn sie aus südlicher Richtung kommen würden. Was für rumänische Militärübungen sprechen würde.
Oder hat der Schall und irritiert und die Schüsse kamen aus der Ukraine?
Tbc














































































































































































































































































































































































































