Zum Übernachten fuhren wir in die Nähe unseres nächsten Wanderziels. Irgendwann tauchten am Horizont schneebedeckte Berge auf. Nee, da wollten wir nicht hin.

Der eigentlich ins Auge gefasste Platz an einem verlassenen Hotel war schon belegt.

Wir folgten der Straße am Liptovská Mara Stausee und stellten Allmo an den Wegesrand. Eigentlich handelt es sich um eine Sackgasse, denn die Durchfahrt über den Staudamm ist verboten. Dies hielt einen Reisebus-Fahrer jedoch nicht ab. Er quetschte sich an Allmo 🚒 vorbei und fuhr über den Damm. Hoffentlich war das ein Einzelfall. Nein war es nicht. Nach Stunden kam der Bus wieder zurück.

Mit dem Bau des Stausees 1975 musste ein Dorf verschwinden. Von der Kirche (aus dem 13. Jahrhundert) blieb der Turm übrig.

Das Wasser im Stausee lud leider nicht zum Baden ein. Ein giftgrüner Film zog sich am Ufer entlang.





Zum Abendessen gab’s Brot. Wir standen so nah an dem Metallzaun, dass die Küche nicht zugänglich war. Wie gut, dass wir auf dieser Reise a) zur Not über die Fahrerseite in die Doka kommen, b) eine Kühlbox innen stehen haben, in der sich die Frühstücksutensilien befinden.


Mittwoch, 30. September 2026

Vermutlich zur Freude unseres slowakischen Camper-Nachbarn (der Allmo gestern „a big car“ nannte, was sich aber nicht nett angehört hatte; selbst aber mit einem Camper und zwei PKWs dort parkte) waren wir bereits vor 8 Uhr unterwegs nach Prosiek.

Frank wollte unbedingt zu dem verlassenen Hotel. Der Camper, der gestern dort stand, war weg. Also fuhr Frank hoch. Von dem Schild „Video überwacht“ wollte er sich nicht abschrecken lassen und löste beim nächsten Schritt direkt einen Alarm aus. Schnell kehrte er um und wir fuhren weiter

Tbc

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