
Am Ende des Dorfes Prosiek befindet sich ein geschotterter Parkplatz. Allmo war das erste Fahrzeug, d. h. wie hatten den Wanderweg wohl für uns allein.
Das Tagesticket für Camper kostete 8 Euro und musste per QR-Code online bezahlt werden. Bei einer Übernachtung müssen zwei Tagestickets gebucht werden. In einer Sackgasse gelegen, ist es bestimmt ein sehr ruhiger Übernachtungsplatz.
Wir folgten dem breiten Weg zur Wanderung Prosiecka dolina, der schnell zu einem Wanderweg wurde. Spannend war der Einstieg in die Schlucht. Über Gitterstege. Dann ging’s oft durchs trockene steinige Flussbett oder seitlich über unebenen Waldboden.
Wie sich später zeigte liegen wir einen falschen Trampelpfad durchs Dickicht. Über umgefallene Bäume (die wurden einfach so liegengelassen, wo sie umgefallen waren). Ich fand es sehr unheimlich und hoffte sehr, dass irgendwelche Waldbewohner sich durch das Bimmeln des Bärenglöckchens abgeschreckt und nicht interessiert fühlten.
Und dann entdeckte Frank noch einen Abdruck, von dem er dann meinte, dass von einem Stein kommt. Ich war mit sicher: das ist eine Bärenpfote. Mir wurde immer unwohler so allein durch den Wald zu streifen.
Wir liefen zu einem trockenen Wasserfall, der sich bei hohen Felswänden befand.
Danach folgten wir weiter dem Weg. Nun wurde es wieder interessant. Über mehrere Leitern kletterten wir die Felsen empor.
Kurz danach (5 km waren wir gelaufen), entschieden wir umzudrehen. Den ganzen Rundweg (etwas über 20 km) wären wir eh nicht gelaufen und daher reichte es.
Schlimm genug, dass wir wieder durch den dunklen Wald zurück mussten.
Oberhalb der Schlucht pausierten wir kurz. Wind kam auf uns brachte warme Luft.
Kaum hatten wir die Leiterpassage hinter uns gelassen, kamen uns die ersten Wanderer entgegen. Auf dem weiteren Rückweg begegneten wir immer wieder Menschen, die Sonne schien durch die Baumwipfel und der Wald wirkte weniger bedrohlich.
Nach 9,8 km bzw 3:40 Stunden waren wir zurück bei Allmo. Wir wurden von keinem Bären gefressen.
Im Vergleich zur gestrigen Wanderung war diese nicht ganz so spannend. Lediglich der Einstieg und nach 5 km die enge Schlucht waren interessant.
Nach einem Stopp bei Lidl (wo auch sonst), nahmen wir Kurs auf unseren Übernachtungsplatz. Zwei Roma-Kinder standen vor dem Supermarkt und bettelten. Dabei hatten wir bisher einen sehr guten und ordentlichen Eindruck von der Slowakei.
Tbc














































































































































































































































































































































































































