
Vom Adventure Steinbruch nahmen wir Kurs auf Rothenburg ob der Tauber. Dieses lag nur rund 40 Kilometer entfernt. Wir parkten etwas außerhalb, auf den Parkplätzen einer Schule. Wochentags von 7 bis 18 Uhr herrscht dort Parkverbot. Wie gut, dass Sonntag war.
Bis in die historische Altstadt war es etwas über ein Kilometer, den wir zu Fuß zügig zurücklegten. Rothenburg ist von einer intakten, massiven Festungsmauer umschlossen, die sogar kostenfrei umlaufen (nicht durchgängig) werden kann. Zig Türme befinden sich in die Mauer integriert oder direkt neben der Mauer.
Diverse Zugänge ermöglichen den Zugang zum Stadtkern, in dem sich viele alte Gebäude mit hübschem Fachwerk befinden.
Eine alte historische Stadt ganz nach unserem Geschmack. Leider fanden das auch ganz viele andere Menschen. Ein Sonntag und sehr gutes Wetter, sorgten wohl für noch mehr Besucherströme. Unzählige Reisegruppen und ein Stimmengewirr, was bis auf wenige Ausnahmen, nicht deutsch klang, umgab uns.
Kochen wollten wir heute nicht, also kehrten wir – wie sollte es anders sein – bei einem Döner-Laden ein. Die Preise waren gesalzen (kein Wunder, bei der zentralen Lage), doch die Portionen waren reichlich und das Essen schmeckte sehr gut.
Wir liefen noch weiter durch die Stadt, wobei unsere Füße immer schwerer wurden und wir daher irgendwann den Gang entlang der Stadtmauer abbrachen und querfeldein in Richtung Marktplatz und dann zu Allmo gingen.
Im Moment sehe ich mich noch nicht nächsten Samstag die 30 km Mammutmarsch in Nürnberg laufen. Aber das wird schon… Hoffentlich!
Zum Übernachten fuhren wir noch drei Kilometer weiter und parkten Allmo auf einer geschotterten Fläche am Sportplatz in Gebsattel.
Dort gönnten wir uns als Nachtisch die zwei Schneebälle (eine regionale Spezialität) mit Heidelbeer- bzw. Nougat-Überzug, die wir in der Stadt gekauft hatten. Vielen Dank an Max für den Tipp.
Montag, 4. Mai 2026
Abends war nur das Zirpen der Grillen zu hören. Am nächsten Morgen wurden wir vom Rufen des Kuckucks geweckt. Es war bereits hell, doch noch viel zu früh, um wirklich wach zu sein oder aufzustehen. Und somit drehte ich mich um. Ansonsten war es eine sehr ruhige und angenehme Nacht gewesen.
Nach dem Frühstück brachen wir entspannt auf. Unser erstes Ziel war ein LIDL (der sich entlang unserer Route befand). Die Durchfahrt durch das Stadttor von Leutershausen war auf 2,70 m Durchfahrtshöhe beschränkt, daher nutzten wir die Umfahrung. Den örtlichen Womo-Stellplatz direkt an der Altmühl speicherten wir uns ab.
Auch in Herrieden befindet sich ein Stellplatz direkt am Fluss. Durch das Stadttor passten wir bei einer Durchfahrtshöhe von 3,40 m knapp hindurch. Gerne hätte ich mir das von außen angesehen, wir wollten jedoch nicht den Verkehr lahm legen.
Tbc














































































































































































































































































































































































































